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Elektrizität in Kentucky im Jahr 2024/2025

1.231 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
17.829 kWh/person Gesamtelektrizität
-5.980 #19
638 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+3,3 #200
6,9 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-0,26 #178

In den letzten zwölf Monaten, von September 2024 bis August 2025, wurde der Großteil der Elektrizität in Kentucky durch fossile Brennstoffe erzeugt, die fast 80% der gesamten Stromproduktion ausmachen. Davon entfielen etwas mehr als die Hälfte, genauer gesagt 57%, auf Kohle, während knapp über ein Fünftel, etwa 22%, aus Gas erzeugt wurde. Der Beitrag der Netto-Importe zur Elektrizitätsversorgung beläuft sich auf etwa 13%, was ebenfalls zur Deckung des Energiebedarfs beiträgt. Auf der anderen Seite verzeichnet kohlenstoffarme Energie, die insgesamt rund 7% der Stromerzeugung ausmacht, mit Wasserkraft bei knapp 5% und Solarenergie bei weniger als 2% immer noch einen sehr geringen Anteil. Der geringe Anteil der kohlenstoffarmen Energieträger spiegelt die Herausforderungen wider, denen sich Kentucky bei der Umstellung auf sauberere Energien gegenüber sieht.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Kentucky?

Trotz der erheblichen Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist der Stromverbrauch in Kentucky nicht gestiegen. Die jüngsten Daten für 2025 zeigen einen Pro-Kopf-Stromverbrauch von 17.829 kWh, was einen Rückgang um 5.980 kWh im Vergleich zum Rekordwert von 23.809 kWh im Jahr 2005 darstellt. Positiv zu vermerken ist jedoch, dass die kohlenstoffarme Stromerzeugung im Jahr 2025 mit 1.231 kWh pro Kopf geringfügig gestiegen ist, knapp über dem vorherigen Höchststand von 1.208 kWh pro Kopf im Jahr 2020. Trotz dieses kleinen Fortschritts weist die stagnierende bzw. rückläufige Gesamtentwicklung auf die Notwendigkeit hin, die Gesamtstromerzeugung zu steigern, insbesondere aus kohlenstoffarmen Quellen, um zukünftigen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Vorschläge

Um den Anteil an kohlenstoffarmer Elektrizität zu erhöhen, könnte Kentucky von anderen Regionen lernen, die starke Fortschritte erzielt haben. Frankreich und die Slowakei beispielsweise haben mit einem Anteil von 70% bzw. 66% einen erheblichen Teil ihrer Elektrizität aus Kernenergie gewonnen. Solarenergie bietet ebenfalls vielversprechende Möglichkeiten, wie das Beispiel von Nevada mit einem Anteil von 33% an der Elektrizität zeigt. Windenergie, obwohl weniger relevant für Kentucky, aufgrund der geografischen Bedingungen, könnte sich an wichtigeren Quoten orientieren, wie Iowa mit 60% und South Dakota mit 56% demonstrieren. Durch die Förderung von Solar- und Kernenergie kann Kentucky seinen Weg zu einer nachhaltigen und sauberen Energiezukunft vorantreiben und zudem den negativen Auswirkungen der fossilen Brennstoffe entgegentreten.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In der historischen Betrachtung der kohlenstoffarmen Elektrizitätserzeugung in Kentucky zeigt sich über die Jahre hinweg ein schwankendes Bild, insbesondere im Bereich der Wasserkraft. In den frühen 2000er Jahren verzeichnete die Wasserkraft zunächst einen Rückgang mit jährlichen Abnahmen, etwa 0,8 TWh im Jahr 2005, aber auch gelegentliche Anstiege wie 1,4 TWh im Jahr 2009. Die darauffolgenden Jahre bis 2025 zeigen eine ähnliche Tendenz mit schwankenden Wachstums- und Rückgangsraten. Der in den letzten Jahren vermehrt negative Zuwachs an Wasserkraft zeigt, dass alleine darauf zu setzen, nicht ausreicht, um eine stabile kohlenstoffarme Energieerzeugung zu gewährleisten. Der Ausbau anderer kohlenstoffarmer Quellen, insbesondere Solar- und Kernenergie, ist daher entscheidend, um bedeutendere und nachhaltigere Fortschritte in der sauberen Elektrizitätserzeugung zu erzielen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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