Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammten in Kansas fast zwei Drittel des verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen. Wind stellte mit rund 49 % nahezu die Hälfte des Stroms bereit, Kernenergie lieferte rund 15 % und Solar etwa 1,5 %. Auf Solarstrom aus Versorgungsbetrieben entfiel dabei gut 1 %. Fossile Brennstoffe machten mit rund 35 % noch etwas mehr als ein Drittel aus: Kohle lieferte 28 % und Gas gut 6 %. Kansas hat damit bereits eine starke Basis für eine saubere Stromversorgung; mehr kohlenstoffarmer Strom kann die Klimabelastung und Luftverschmutzung durch fossile Brennstoffe weiter verringern.
Wächst der Strom in Kansas?
Die Stromversorgung in Kansas wächst, allerdings beim Gesamtverbrauch bislang nur langsam. Der jüngste Wert für 2026 liegt bei rund 21.400 kWh pro Person und übertrifft den bisherigen Rekord von 2025 um 108 kWh pro Person, also etwa 0,5 %. Deutlicher wächst die kohlenstoffarme Stromerzeugung: Sie erreicht knapp 14.000 kWh pro Person und liegt damit rund 620 kWh beziehungsweise knapp 5 % über dem bisherigen Rekord von 2025. Diese neuen Höchststände sind erfreulich. Ein kräftigerer Ausbau sauberer Stromerzeugung bleibt wichtig, um den zusätzlichen Strombedarf durch Elektrifizierung und KI zu decken.
Vorschläge
Kansas sollte seine bereits starken Säulen Wind und Kernenergie weiter ausbauen und Solar als zusätzliche Säule deutlich stärken. Für Kernenergie bietet der US-Bundesstaat Illinois ein relevantes Vorbild: Dort liefert sie rund 49 % des Stroms. Auch Frankreich zeigt mit einem Kernenergieanteil von 67 %, welchen großen Beitrag diese kohlenstoffarme Technologie leisten kann. Beim Solarausbau kann Kansas von nahe gelegenen Regionen lernen: Im US-Bundesstaat Colorado stammen 14 % des Stroms aus Solar, im US-Bundesstaat Texas 12 % und im US-Bundesstaat New Mexico 18 %. Mehr Windanlagen, zusätzliche Kernenergiekapazitäten und ein breiter Ausbau von Solarparks und Dachanlagen könnten gemeinsam die saubere Stromerzeugung erheblich erhöhen.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
Die jüngste Entwicklung von 2024 bis 2026 wurde vor allem durch Wind geprägt. Im Jahr 2024 stieg dessen Stromerzeugung um 2,5 TWh, während die Kernenergieerzeugung um 1,1 TWh zurückging. 2025 folgten kleinere Veränderungen: Wind verlor 0,2 TWh, Kernenergie gewann 0,1 TWh hinzu. 2026 legte Wind erneut kräftig um 1,6 TWh zu, während die Kernenergieerzeugung unverändert blieb. Bei Wasserkraft und Biokraftstoffen wurden in allen drei Jahren keine Veränderungen verzeichnet. Insgesamt zeigen die Windzuwächse ein erfreuliches Wachstum; zusätzliche Fortschritte bei Kernenergie und Solar würden diese Entwicklung weiter stärken.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
















