Elektrizität in Gibraltar im Jahr 2020
Im Jahr 2020 stammte die gesamte Stromerzeugung in Gibraltar zu 100% aus fossilen Brennstoffen. Dies zeigt, dass die Stadtstaat-Gemeinschaft stark abhängig von fossilen Energiequellen ist und nahezu keine kohlenstoffarmen oder sauberen Energieoptionen nutzt. Diese ausschließliche Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen trägt negativ zu Umweltproblemen wie Luftverschmutzung und Klimawandel bei. Es ist klar, dass Gibraltar einen ehrgeizigen Plan zur Umstellung auf kohlenstoffarme Energiequellen entwickeln sollte, um eine nachhaltigeren und effizienteren Energiesektor zu fördern.
Wächst der Strom in Gibraltar?
Der Stromverbrauch in Gibraltar erlebte von 2015 bis 2020 einen deutlichen Rückgang. Im Jahr 2020 betrug der durchschnittliche Pro-Kopf-Stromverbrauch 5534 kWh, was einen Rückgang um 1221 kWh im Vergleich zum Höchstwert von 6755 kWh im Jahr 2015 darstellt. Trotz dieser Abnahme im Gesamtstromverbrauch gab es keine Veränderung im Einsatz kohlenstoffarmer Energie, da der Anteil schon seit 1990 bei Null liegt. Diese Stagnation in der Integration sauberer Energiequellen ist besorgniserregend, angesichts der entscheidenden Rolle, die diese Technologien spielen können, um eine nachhaltige elektrische Infrastruktur zu unterstützen.
Vorschläge
Um die Erzeugung kohlenstoffarmer Energie zu steigern, könnte Gibraltar von erfolgreichen Regionen lernen, die bereits hohe Anteile an sauberem Strom haben. Erfolgreiche Beispiele sind die Nutzung von Solarenergie in Nevada (35% aus Solarenergie) und in Kalifornien (31% aus Solarenergie), sowie der Einsatz von Kernenergie wie in Frankreich und der Slowakei, wo jeweils mehr als zwei Drittel des Stroms aus dieser Quelle stammt. Besonders Solarenergie könnte eine der effektivsten Methoden sein, um Gibraltar aufgrund seiner geografischen Lage und der Sonneneinstrahlung zu nutzen. Ein gut ausgekubertes Solarenergie-Programm gepaart mit möglichen Investitionen in Kernenergie könnte Gibraltars Weg in eine nachhaltigere Energiezukunft ebnen.
Geschichte
Blickt man auf die historischen Daten zur kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Gibraltar, stellt man fest, dass es seit mindestens den 1990er Jahren keine Entwicklung in Richtung kohlenstoffarmer Energien gegeben hat. In den letzten Jahrzehnten hat Gibraltar keinerlei Fortschritte dabei gemacht, sich von fossilen Brennstoffen abzuwenden. Diese langfristige Abhängigkeit von umweltschädlichen Energiequellen ist nicht zukunftsweisend. Um nachhaltig in die kommenden Jahrzehnte zu gehen, sollte Gibraltar dringend beginnen, eine kohlenstoffarme Elektrizitätsstrategie zu entwickeln und umzusetzen, inspiriert von Ländern, die sich bereits erfolgreich in diese Richtung bewegt haben.










