Im Jahr 2025 besteht der Stromverbrauch in Alabama vorwiegend aus fossilen Brennstoffen und kohlenstoffarmer Elektrizität. Mehr als die Hälfte des Stroms wird durch fossile Energien erzeugt, mit Gas, das fast 46% der Gesamterzeugung ausmacht, und Kohle bei etwa 15%. Auf der anderen Seite tragen kohlenstoffarme Energien zu etwas mehr als einem Drittel bei. Kernenergie ist der bedeutendste Vertreter unter den kohlenstoffarmen Quellen und liefert 30% der Elektrizität, gefolgt von Wasserkraft mit knapp 6% und Biokraftstoffen mit etwa 2%.
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Wächst der Strom in Alabama?
Es gibt Anzeichen, dass der Stromverbrauch in Alabama rückläufig ist. Die Pro-Kopf-Stromnutzung beträgt aktuell 27.408 kWh, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 303 kWh darstellt. Auch die Erzeugung kohlenstoffarmer Energie hat abgenommen, mit einem aktuellen Wert von 10.717 kWh pro Person, was einen Rückgang von 690 kWh gegenüber dem Höchststand im Jahr 2023 darstellt. Dieser Abwärtstrend ist bedenklich in einer Zeit, in der ein wachsender Bedarf an Elektrizität zur Unterstützung von Elektrifizierung und KI-Entwicklung erwartet wird.
Vorschläge
Um den Anteil an kohlenstoffarmer Elektrizität in Alabama zu steigern, wäre eine Ausweitung der bereits bestehenden Kernenergie-Anlagen sinnvoll. Alabama könnte von Ländern oder Staaten wie Frankreich und South Carolina lernen, wo Kernenergie zwischen 54% und 67% der Elektrizität liefert. Ebenso zeigt die Nutzung von Solarenergie in Staaten wie Nevada und Kalifornien, wo Solar bis zu 34% beziehungsweise 31% der Elektrizität liefert, das Potenzial dieser Energiequelle. Der Fokus sollte darauf liegen, saubere Energiequellen aggressiver auszubauen, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und eine nachhaltig grünere Zukunft zu sichern.
Geschichte
In den vergangenen Jahren gab es einige Rückschläge in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Alabama. Im Jahr 2024 verringerte sich die Kernenergie-Erzeugung um 1,1 TWh, und dieser Trend setzte sich im Jahr 2025 fort, wobei die Kernenergie um weitere 1,8 TWh sank. Gleichzeitig blieb die Erzeugung aus Biokraftstoffen im Wesentlichen stabil, während die Wasserkraft in beiden Jahren leicht um 0,1 TWh abnahm. Solche Rückgänge, insbesondere bei der Kernenergie, sind alarmierend und könnten sowohl umwelt- als auch wirtschaftspolitische Folgen mit sich bringen. Daher ist es entscheidend, diese negativen Trends umzukehren und aktiv in kohlenstoffarme Technologien zu investieren.





