Der aktuelle Stand des Stromverbrauchs in Virginia von September 2024 bis August 2025 zeigt, dass fast mehr als zwei Fünftel des Stroms aus fossilen Brennstoffen wie Gas und Kohle stammt, wobei das Gas mit rund 40% den größten Anteil daran einnimmt. Fast ein Drittel des Elektrizitätsverbrauchs wird durch Netto-Importe gedeckt, was die Belastung durch fossile Brennstoffe noch verstärkt. Der kohlenstoffarme Stromanteil liegt bei etwa 28%, wobei die Kernenergie mit rund 20% den Hauptanteil ausmacht. Solarenergie trägt etwa 6% bei, während die Biokraftstoffe mit knapp 2% einen geringeren Beitrag leisten.
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Wächst der Strom in Virginia?
Die Elektrizitätsnutzung in Virginia wächst, was positiv zu bewerten ist. Der neueste Wert für den Stromverbrauch liegt bei 17.449 kWh pro Person, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem früheren Rekord aus dem Jahr 2024 mit 16.903 kWh pro Person darstellt. Diese Zunahme von 546 kWh zeugt davon, dass der Bedarf an Elektrizität im Bundesstaat wächst. Gleichzeitig erlebte die kohlenstoffarme Stromerzeugung ein Wachstum, von 4.556 kWh im Jahr 2024 auf 4.867 kWh pro Person. Diese Zunahme um 311 kWh zeigt, dass Virginia auf einem guten Weg ist, mehr saubere Energie in ihren Elektrizitätsmix zu integrieren.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung weiter zu steigern, sollte Virginia insbesondere die Kernenergie ausbauen, die bereits eine bedeutende Rolle spielt. Einen Blick auf andere erfolgreiche Regionen kann ebenfalls hilfreich sein. Beispielhaft erzeugt Frankreich 70% seiner Elektrizität aus Kernenergie, während Nevada bemerkenswerte 33% aus Solarenergie gewinnt. In den USA erreicht New Hampshire mit kernenergiebasierten 54% ebenfalls einen respektablen Wert. Anhand solcher Beispiele kann Virginia Anreize und technologische Fortschritte vorantreiben, um eine nachhaltigere und kohlenstoffarme Zukunft zu gestalten.
Geschichte
In der Vergangenheit hat Virginia einige Achterbahnfahrten bei der kohlenstoffarmen Stromproduktion erlebt. Ende der 2000er-Jahre und Anfang der 2010er-Jahre schwankte die Erzeugung von Kernenergie, mit signifikanten Rückgängen 2010 und 2018. Nach einem Rückschlag im Jahr 2021 gab es 2023 und 2025 jedoch wieder Anstiege in der Kernenergieproduktion. Solche Schwankungen verdeutlichen die Notwendigkeit einer konstanten Unterstützung und Investition in kohlenstoffarme Technologien, um den langfristigen Nutzen für die Umwelt und die Energieversorgung zu maximieren.


