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Elektrizität in Uganda im Jahr 2021

Weltweites Ranking: #153
97.0% #10 Kohlenstoffarmer Strom
10.95 watts #200 Erzeugung pro Person
48.98 gCO2eq/kWh #12 Kohlenstoffintensität

Im Jahr 2021 bezog Uganda seine Elektrizität fast ausschließlich aus Wasserkraft und produzierte insgesamt 4,27 Terawattstunden (TWh) kohlenstoffarmer Strom. Obwohl die Stromerzeugung in Uganda fast völlig auf saubere, grüne Energiequellen zurückgreift, liegt der Pro-Kopf-Stromverbrauch im Land weit unter dem globalen Durchschnitt von 410 Watt pro Person. Dies bedeutet, dass die Elektrifizierung im Land im Vergleich zu globalen Standards gering ist, was möglicherweise die wirtschaftliche und soziale Entwicklung beeinträchtigt, da ein Mangel an Elektrizität Entscheidungsfindung, industrielle Aktivitäten und den Lebensstil der Bevölkerung einschränken kann.

Vorschläge

Ein Blick auf erfolgreiche Länder kann hilfreiche Strategien zur Verbesserung der Stromerzeugung in Uganda aufzeigen. Brasilien, ein Land mit ähnlichen geografischen Eigenschaften, erzeugt 94 TWh Strom aus Windenergie und 50 TWh aus Solarenergie. Diese Technologien könnten genauso gut in Uganda eingesetzt werden. Ein weiterer lohnender Ansatz könnte sein, das Potenzial der Kernenergie zu erkunden. Auch wenn es sich hier um eine kontroversere Energiequelle handelt, so verfolgen doch zahlreiche Länder erfolgreich diese Route: Die USA erzeugen beispielsweise 776 TWh und Frankreich 319 TWh Strom aus Kernenergie. Sowohl Wind- als auch Solarenergie sowie Kernenergie könnten dazu beitragen, die Stromerzeugung in Uganda stark zu erhöhen und das Land auf den Weg zu einer nachhaltigen und grünen Energiezukunft zu führen.

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Energie in Uganda, insbesondere der Wasserkraft, ist eine Geschichte des stetigen Wachstums. In den 90er Jahren wurde das Potenzial der Wasserkraft erkannt und die Erzeugung nahm jährlich zu, wenn auch in kleinen Schritten von 0,1 bis 0,3 TWh pro Jahr. Es gab jedoch auch Rückschläge, etwa im Jahr 2006, als die Stromerzeugung um 0,7 TWh zurückging. Nach diesem Jahn verzeichnete die Wasserkraft aber ein stetiges Wachstum. Seit dem Jahr 2018 hat Uganda begonnen, auch Biokraftstoffe zur Stromerzeugung zu nutzen, was die diversifizierte Nutzung von Energiequellen unterstreicht. Dieser strukturelle Wandel hin zu einer Vielfalt sauberer Energiequellen ist der erste Schritt in Richtung eines kohlenstoffarmen Energiesystems.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1980 bis 1989 die Datenquelle ist EIA.
Für die Jahre 1990 bis 1999 die Datenquellen sind EIA und Enerdata (Importe/Exporte).
Für die Jahre 2000 bis 2021 die Datenquelle ist Ember.
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