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Elektrizität in Uganda im Jahr 2022

118 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
+6,4 #165
122 kWh/person Gesamtelektrizität
+6,7 #194
58 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+34 #13
97 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-2,6 #6

In Uganda im Jahr 2022 betrug der Gesamtstromverbrauch rund 5.6 TWh, wobei der Großteil dieser Elektrizität aus kohlenstoffarmen Quellen stammt. Wasserkraft ist dabei die dominierende Quelle und liefert nahezu 5 TWh. Das bedeutet, dass die meisten elektrischen Kapazitäten in Uganda aus sauberen Energiequellen stammen. Der Verbrauch pro Kopf liegt jedoch bei nur 122 kWh, weit unter dem globalen Durchschnitt von 3.662 kWh pro Person. Diese niedrigen Werte lassen vermuten, dass viele Einwohner keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Elektrizität haben, was negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Lebensqualität haben könnte.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, Ember und Enerdata. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Uganda?

Die Stromproduktion in Uganda zeigt ein leichtes Wachstum. Der Pro-Kopf-Verbrauch stieg von 115 kWh im Jahr 2021 auf 122 kWh im Jahr 2022, was einem Anstieg von etwa 7 kWh entspricht. Auch die kohlenstoffarme Stromproduktion wuchs von 112 kWh pro Person im Jahr 2021 auf 118 kWh im Jahr 2022, eine Steigerung von 6 kWh. Diese Zuwächse sind ermutigend, doch bleiben sie im globalen Vergleich niedrig. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, den Ausbau der sauberen Energiequellen weiter voranzutreiben, um die steigende Nachfrage zu decken und die Elektrifizierung im Land zu fördern.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromproduktion zu steigern, könnte Uganda von internationalen Beispielen lernen. Entwicklungsländer wie Indien und Brasilien haben signifikante Fortschritte bei der Nutzung von Solar- und Windenergie gemacht, mit Erzeugungswerten von 166 TWh bzw. 113 TWh für Wind in Indien. Des Weiteren könnte Uganda die Entwicklung von Kernenergie in Betracht ziehen, inspiriert von Ländern wie Frankreich und Südkorea, die hohe Produktionsmengen von 373 TWh respektive 176 TWh erreichen. Hierbei zeigt sich auch die Möglichkeit für Uganda, den umfangreichen Sonnenschein für Solarenergieprojekte zu nutzen, wie es etwa kalifornische Staatsmodelle mit einem Solaranteil von 90 TWh verdeutlichen. Diese Schritte könnten helfen, den Zugang zu Elektrizität im Land zu verbessern und gleichzeitig negative Umweltauswirkungen fossiler Brennstoffe zu minimieren.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Historische Daten zeigen, dass die Wasserkraft in Uganda in den letzten Jahrzehnten ein wesentlicher Bestandteil der Stromversorgung geblieben ist. Seit den frühen 1990er Jahren ist die Stromerzeugung aus Wasserkraft schrittweise gewachsen, wenn auch mit einigen Rückschlägen, wie dem Rückgang um 0,7 TWh im Jahr 2006. In den 2010er Jahren war die Entwicklung der Wasserkraft eher positiv, insbesondere in den Jahren 2012 und 2021 mit Steigerungen von 0,9 TWh und 0,6 TWh. Biofuels zeigten 2015 und 2021 kleinere Zuwächse, auch wenn sie 2017 einen leichten Rückgang erlebten. Insgesamt weist die Entwicklung auf kontinuierliches Wachstum hin, das weiter verstärkt werden sollte, insbesondere durch den Ausbau von Solar- und Kernenergiequellen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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