South Dakota bezieht bereits rund 83 % seines Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen – ein beachtlicher Erfolg. In den zwölf Monaten von Juli 2025 bis Juni 2026 entfielen rund 56 % auf Wind, knapp 25 % auf Wasserkraft und etwa 2 % auf Solarstrom, nahezu vollständig aus Anlagen von Versorgungsbetrieben. Fossile Brennstoffe lieferten die übrigen rund 17 %: etwa 10 % Gas und 8 % Kohle. Zudem ist South Dakota ein bedeutender Nettoexporteur von Strom und hilft damit benachbarten Regionen, ihre Emissionen zu senken. Die nächste Herausforderung ist die Elektrifizierung von Verkehr, Heizung und Industrie, die deutlich mehr sauberen Strom benötigen wird.
Wächst der Strom in South Dakota?
Die Stromversorgung wächst und erreicht neue Höchststände. Der jüngste Stromverbrauch für 2026 beträgt rund 24.000 kWh pro Person und liegt damit um 580 kWh beziehungsweise etwa 2,5 % über dem bisherigen Rekord von 2025 mit rund 23.400 kWh. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung erreicht mit rund 19.800 kWh pro Person einen neuen Rekord: Gegenüber den rund 19.250 kWh von 2025 ist sie um 543 kWh oder etwa 2,8 % gestiegen. Damit geht fast der gesamte Zuwachs mit zusätzlicher sauberer Stromerzeugung einher – eine erfreuliche Entwicklung angesichts des steigenden Strombedarfs durch Elektrifizierung und KI-Anwendungen.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung weiter zu erhöhen, sollte South Dakota insbesondere seine bereits starke Windstromerzeugung ausbauen. Zusätzliche Windparks und die Modernisierung bestehender Anlagen können auf diesem erfolgreichen Fundament aufbauen. Ergänzend sollte der Bundesstaat Solarstrom deutlich ausweiten und den Aufbau von Kernenergie prüfen, um das Angebot an sauberem Strom weiter zu vergrößern. Investitionen in Stromnetze und Speicher können helfen, mehr kohlenstoffarmen Strom vor Ort zu nutzen und in benachbarte Regionen zu liefern. So lässt sich die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen samt ihren Folgen für Klima und Luftqualität weiter verringern.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
In den Jahren 2024 bis 2026 wurde das Wachstum der kohlenstoffarmen Stromerzeugung vor allem von Wind und Wasserkraft getragen. Besonders stark war 2024: Die Windstromerzeugung stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,7 TWh, während Wasserkraft um 0,3 TWh zulegte und Biokraftstoffe unverändert blieben. 2025 kamen weitere 0,6 TWh Windstrom und 0,3 TWh Wasserkraft hinzu. 2026 beschleunigte sich der Zuwachs bei Wasserkraft auf 0,7 TWh; zugleich ging die Windstromerzeugung um 0,2 TWh zurück. Dieser Rückgang ist bedauerlich und unterstreicht, wie wichtig ein kontinuierlicher Ausbau ist. Insgesamt zeigen die aufgeführten Veränderungen jedoch einen deutlichen Zuwachs an sauberem Strom.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.








