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Elektrizität in Peru im Jahr 2024

1.107 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
1.869 kWh/person Gesamtelektrizität
218 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+106 #50
59 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-26 #58

Der aktuelle Stand des Stromverbrauchs in Peru zeigt eine starke Präferenz für kohlenstoffarme Energiequellen, die mehr als die Hälfte des gesamten Stroms ausmachen, nämlich 59 %. Innerhalb dieser Kategorie dominiert die Wasserkraft mit 50 %, was bedeutet, dass sie den Großteil der kohlenstoffarmen Produktion ausmacht. Fossile Brennstoffe sind jedoch immer noch für etwa 41 % des Stromverbrauchs verantwortlich, wobei Gas fast den gesamten Anteil dieser Kategorie abdeckt. Die Anteile von Windkraft und Solarenergie sind vergleichsweise gering, betragen jedoch 6 % bzw. 2 %, was auf aufstrebende neue Technologien im Bereich der kohlenstoffarmen Energiequellen hinweist.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen Ember, IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Peru?

Der Stromverbrauch in Peru verzeichnete kürzlich ein bescheidenes Wachstum und erreichte 2024 einen Wert von 1869 kWh pro Person, was einen Anstieg um 30 kWh gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Noch ermutigender ist die Entwicklung im Bereich der kohlenstoffarmen Stromerzeugung, die mit einem Rekordwert von 1107 kWh pro Person im Jahr 2024 einen Zuwachs von 46 kWh im Vergleich zum Jahr 2019 zeigt. Dieses Wachstum in der sauberen Energie lässt darauf hoffen, dass Peru weiterhin Schritte unternehmen wird, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern und so seinen CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung weiter zu fördern, könnte Peru von Ländern lernen, die eine hohe Verbreitung von Wind-, Solar- und Kernenergie erreicht haben. Beispielsweise generiert Dänemark fast 60 % seines Stroms aus Wind, was als Best-Practice-Beispiel für Peru dienen könnte. Im Bereich der Solarenergie könnten Länder wie Libanon mit 31 % und Nevada mit 33 % als Inspiration dienen. Auch Kernenergie sollte in Betracht gezogen werden, inspiriert von Ländern wie Frankreich, das 70 % seines Stroms aus dieser Quelle bezieht. Ein vielfältiger Mix aus Wind, Solar und Kernenergie könnte Perus Energiesektor transformieren und eine stabilere sowie nachhaltigere Zukunft ermöglichen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Der historische Einsatz kohlenstoffarmer Energien in Peru zeigt deutliche Sprünge im Bereich der Wasserkraft, insbesondere in den frühen 1990er Jahren und erneut ab 2015. Die Jahre 1993, 2000, 2006 und 2017 markierten signifikante Zuwächse in der Wasserkraftproduktion. Jedoch gab es auch Zeiten der Rückschläge, etwa 1992 und 2022, die einen deutlichen Rückgang zeigten. Positiv hervorzuheben ist das kürzliche starke Wachstum im Jahr 2024 mit einem Anstieg sowohl bei der Wasserkraft um 2,9 TWh als auch bei der Windenergie um 1,5 TWh, was Anzeichen für eine positive Entwicklung in Richtung kohlenstoffarmer Technologien in Peru zeigt.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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