Derzeit befindet sich der Stromverbrauch in Peru im Jahr 2025 in einer Umverteilung zugunsten kohlenstoffarmer Energien. Mehr als die Hälfte der Elektrizität in Peru wird aus kohlenstoffarmen Quellen erzeugt, wobei die Wasserkraft mit etwa 53% einen großen Anteil stellt. Weitere Beiträge stammen von Windkraft mit etwa 6% und Solarstrom mit ungefähr 4%. Nach wie vor spielen fossile Brennstoffe jedoch eine bedeutende Rolle mit knapp 36%, wobei Gas den größten Teil dieser fossilen Energie ausmacht.
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Wächst der Strom in Peru?
Hinsichtlich des Wachstums der Stromnutzung zeigt sich ein gemischtes Bild. Die Pro-Kopf-Nutzung von Strom ist im Vergleich zum Vorjahr um 97 kWh gesunken und liegt nun bei 1772 kWh. Dennoch gibt es eine positive Entwicklung im Bereich der kohlenstoffarmen Energien, die um 28 kWh pro Person zugenommen haben. Insgesamt besteht jedoch Sorge um die Stagnation des Gesamtwachstums, die in Anbetracht zukünftiger Bedarfe aufgrund von Elektrifizierung und technologischen Innovationen wie KI problematisch sein könnte.
Vorschläge
Um den Anteil kohlenstoffarmer Energieerzeugung in Peru zu steigern, kann das Land von erfolgreichen Regionen lernen, insbesondere was die Nutzung von Solar- und Kernenergie betrifft. Staaten wie Nevada und Kalifornien haben mit über 30% einen beachtlichen Anteil an Solarstrom und könnten als Vorbild dienen, während Frankreich und die Slowakei durch hohe Anteile von Kernenergie von mehr als 65% beeindrucken. Eine verstärkte Zusammenarbeit und Übernahme von Praktiken dieser Regionen könnte Peru helfen, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren und einen höheren Anteil an sauberer Energie zu erreichen.
Geschichte
Die Geschichte der kohlenstoffarmen Elektrizität in Peru zeigt einen langanhaltenden Fokus auf Wasserkraft, seit den frühen 1980er Jahren mit stetigen Zuwächsen, insbesondere in den Jahren 1993, 2000, 2011, 2013 und 2015. Nach Rückschlägen in den frühen 2020er Jahren und einem bemerkenswerten Aufschwung im Jahr 2024 gab es 2025 auch einen erfreulichen Zuwachs im Bereich der Solarenergie. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass Peru langsam aber sicher beginnt, seine Energieproduktion zu diversifizieren, obwohl die Abhängigkeit von Wasserkraft bestehen bleibt. Ein stärkerer Fokus auf eine Mischung aus Wind-, Solar- und möglicherweise auch Kernkraftquellen könnte die Energielandschaft weiter stärken und nachhaltiger gestalten.





