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Elektrizität in Oklahoma im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
11.082 kWh/person +1.139
Gesamtelektrizität
22.581 kWh/person -444
Kohlenstoffarmer Elektrizität
49 % +4,1
Kohlenstoffintensität
283 gCO2eq/kWh -18

Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammte in Oklahoma etwas mehr als die Hälfte des verbrauchten Stroms aus fossilen Brennstoffen, während kohlenstoffarme Quellen rund 49 % lieferten. Wind war mit etwa 45 % die wichtigste einzelne Stromquelle, knapp vor Gas mit rund 43 %. Kohle steuerte weitere 8 % bei. Solar und Wasserkraft lieferten jeweils knapp 2 % des Stroms; auf große Solaranlagen von Versorgungsbetrieben entfielen dabei rund 1,4 %. Oklahoma hat damit bereits einen starken kohlenstoffarmen Stromsektor, deckt aber weiterhin gut die Hälfte seines Stromverbrauchs mit fossilen Brennstoffen.

Wächst der Strom in Oklahoma?

Beim Stromverbrauch pro Kopf zeigt sich bislang kein neuer Höchststand: Der aktuelle Wert für 2026 liegt bei rund 22.600 kWh je Person und damit etwa 440 kWh beziehungsweise 2 % unter dem bisherigen Rekord von 2024. Erfreulich ist hingegen das Wachstum der kohlenstoffarmen Stromerzeugung: Sie erreichte rund 11.100 kWh je Person und übertraf den bisherigen Höchststand von 2025 um etwa 1.140 kWh beziehungsweise 11 %. Ob der gesamte Stromverbrauch Oklahomas wächst, lässt sich aus diesen Pro-Kopf-Werten allein nicht ableiten. Der Rückstand beim Verbrauch pro Kopf unterstreicht jedoch, wie wichtig zusätzliche saubere Stromkapazitäten für die Elektrifizierung und den wachsenden Bedarf etwa durch KI-Rechenzentren sind.

Vorschläge

Oklahoma sollte seine erfolgreiche Windstromerzeugung weiter ausbauen und zugleich Solar- und Kernenergie stärken. Die US-Bundesstaaten Iowa und South Dakota zeigen mit Windanteilen von rund 57 % beziehungsweise 56 %, dass Wind noch größere Beiträge leisten kann. Für Solar bieten die nahe gelegenen US-Bundesstaaten Texas und New Mexico mit Anteilen von 12 % beziehungsweise 18 % relevante Vorbilder – deutlich mehr als Oklahomas derzeit knapp 2 %. Auch der Aufbau von Kernenergie verdient eine konkrete Prüfung: Im benachbarten US-Bundesstaat Kansas liefert sie rund 15 % des Stroms, in Arkansas etwa 21 %. Eine Kombination aus zusätzlichem Windstrom, kräftigem Solarausbau und verlässlich verfügbarer Kernenergie könnte mehr sauberen Strom bereitstellen und fossile Stromerzeugung samt ihren Klimagas- und Luftschadstoffemissionen zurückdrängen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden Daten für 2024 bis 2026 zeigen vor allem einen zunehmenden Beitrag der Windkraft. Im Jahr 2024 stieg ihre Stromerzeugung gegenüber dem Vorjahr um 1 TWh; Wasserkraft und Biokraftstoffe legten jeweils um 0,1 TWh zu. Im Jahr 2025 folgten kleinere Zuwächse von 0,1 TWh bei Wind und 0,2 TWh bei Wasserkraft, während Biokraftstoffe unverändert blieben. Besonders erfreulich war der kräftige Sprung der Windstromerzeugung um 4,2 TWh im Jahr 2026. Damit entwickelte sich Wind in diesem kurzen Betrachtungszeitraum zum entscheidenden Wachstumstreiber für Oklahomas kohlenstoffarme Stromversorgung.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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