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Elektrizität in Mississippi im Jahr 2024/2025

5.413 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
+656 #32
26.995 kWh/person Gesamtelektrizität
+707 #4
417 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
-5,6 #130
20 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-4,2 #146

In Mississippi dominieren fossile Brennstoffe mit knapp 80 % der gesamten Stromerzeugung, wobei Gas fast drei Viertel der fossilen Elektrizität ausmacht. Kohlenstoffarme Quellen machen etwas mehr als 20 % aus, wobei Kernenergie mit rund 14 % den Hauptanteil bildet. Kohle ist mit etwa 5 % der Gesamtproduktion ein nachrangiger fossiler Brennstoff. Solarenergie trägt mit rund 3 % zur Gesamterzeugung bei, während Biokraftstoffe einen weiteren kleinen Anteil von etwa 1,6 % ausmachen. Betrachtet man die Monate von September 2024 bis August 2025, so ist klar, dass Mississippi stark auf fossil basierte Energien setzt, was sowohl die Umwelt betrifft als auch die Notwendigkeit betont, den kohlenstoffarmen Anteil zu steigern.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Mississippi?

Der Elektrizitätsverbrauch in Mississippi wächst weiterhin mit einer deutlichen Erhöhung in den letzten 12 Monaten. Die jüngsten Daten zeigen, dass der Pro-Kopf-Energieverbrauch bei fast 27.000 kWh liegt und den bisherigen Rekord aus 2024 übersteigt. Dies entspricht einem Anstieg von über 700 kWh pro Kopf. Besonders erfreulich ist, dass auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung von 4.758 kWh pro Kopf im Jahr 2024 auf 5.413 kWh pro Kopf im Jahr 2025 gestiegen ist, was einer Steigerung von 656 kWh pro Kopf entspricht. Dieses Wachstum der kohlenstoffarmen Stromerzeugung ist ein positiver Trend hin zu klimafreundlicheren Lösungen, zeigt aber auch, dass weiterer Handlungsbedarf besteht.

Vorschläge

Um den kohlenstoffarmen Stromanteil auszubauen, sollte Mississippi verstärkt auf die Ausweitung der Kernenergie setzen, da dieser bereits eine beträchtliche Menge an kohlenstoffarmer Elektrizität liefert. Andere Regionen können als Beispiel dienen: Frankreich erzielt mit Kernenergie einen Anteil von 70 % an der Stromerzeugung, während Länder wie die Slowakei und die Ukraine ebenfalls beeindruckende Werte von 66 % bzw. 55 % erreichen. Zudem könnten Staaten wie Nevada, das 33 % seiner Elektrizität aus Solarenergie bezieht, oder Kalifornien mit 29 % aus Solarenergie als Inspiration dienen. Mississippi sollte die positiven Erfahrungen dieser Regionen nutzen, um seine eigene kohlenstoffarme Kapazität zu erweitern und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Mississippi war in den letzten Jahrzehnten von Höhen und Tiefen in der Kernenergie geprägt. In den frühen 2000er Jahren gab es moderate Anstiege und Abfälle, z. B. einen Rückgang im Jahr 2007 und wiederkehrende Steigerungen in Folgejahren wie 2009. Besonders auffällig war der Zuwachs von 3,6 TWh im Jahr 2013, jedoch gefolgt von einem ultimativen Rückgang von 5,8 TWh im Jahr 2016. Schon 2021 wurde ein deutlicher Anstieg von 5,3 TWh erzielt, jedoch auch hier mit Rückgängen in einzelnen Jahren wie 2022 und 2024. Das Jahr 2025 zeigt eine kleine Erholung mit einer Steigerung in der Kernenergie und einem leichten Anstieg bei der Windenergie, was einen positiven Fortschritt signalisiert, der weiter unterstützt werden sollte.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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