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Elektrizität in Massachusetts im Jahr 2024/2025

1.108 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-281 #106
8.389 kWh/person Gesamtelektrizität
-1.572 #59
392 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
13 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-2,9 #162

In den letzten zwölf Monaten, also von September 2024 bis August 2025, zeigt sich ein interessantes Bild des Elektrizitätsverbrauchs in Massachusetts. Mehr als die Hälfte des Stroms, nämlich 56,22%, wurden aus Netto-Importen gedeckt. Fast ein Drittel, genauer gesagt 29,11%, stammt aus fossilen Brennstoffen, mit Gas als Hauptquelle, das nahe bei 28,46% liegt. Die kohlenstoffarmen Energiequellen tragen mit 13,21% zur Stromversorgung bei, was relativ gering ist. Innerhalb dieser Gruppe wird Solarenergie (durch Eigenverbrauch und Versorgungsbetriebe) mit insgesamt 10,87% hervorgehoben. Andere kohlenstoffarme Quellen wie Biofuels tragen lediglich 1,49% bei. Die deutliche Dominanz von fossilen Brennstoffen und Importen deutet auf eine nur wenig nachhaltige Energieversorgung hin, was Anpassungen und Investitionen in saubere Energieoptionen erforderlich macht.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Massachusetts?

Was das Wachstum des Stromverbrauchs in Massachusetts angeht, ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu früheren Werten zu erkennen. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2025 bei 8389 kWh, was einen Rückgang von 1572 kWh gegenüber dem letzten Rekordjahr 2005 bedeutet. Diese Abnahme könnte Besorgnis über eine stagnierende oder rückläufige Elektrifizierung im Staat hervorrufen. Auch der kohlenstoffarme Stromverbrauch pro Person fiel von seinem Höchststand von 1389 kWh im Jahr 2018 auf 1108 kWh in 2025. Dieser Rückgang von 281 kWh unterstreicht die Notwendigkeit, dringend kohlenstoffarme Energiequellen zu erweitern, um den steigenden Bedarf zu decken und den Übergang zu einer sauberen Energiezukunft zu fördern.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Massachusetts zu erhöhen, wäre eine Erweiterung der bestehenden Solarenergie-Infrastruktur eine kluge Entscheidung, da diese bereits einen signifikanten Beitrag leistet. Massachusetts könnte von Regionen wie Nevada und Kalifornien lernen, die einen erheblichen Anteil ihrer stromerzeugung aus Sonnenenergie beziehen, mit 33% beziehungsweise 29%. Darüber hinaus zeigen erfolgreiche Beispiele aus der ganzen Welt, darunter New Hampshire mit 54% und Connecticut mit 35% kohlenstoffarmem Strom durch Kernenergie, dass der Ausbau dieser Technologie einen erheblichen Einfluss auf die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen haben könnte. Strategische Investitionen in Solar- und Kernenergie könnten Massachusetts helfen, eine Vorreiterrolle in Sachen nachhaltige Energie zu übernehmen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Massachusetts zeigt sich in den letzten zwei Jahrzehnten ein gemischtes Bild. Besonders in den frühen 2000er Jahren war die Kernenergie von heftigen Schwankungen betroffen, zum Beispiel ein Rückgang von 0,5 TWh 2005, einem Anstieg von 0,4 TWh in 2006, gefolgt von einem erneuten Rückgang in 2007 von 0,7 TWh. Dieses Muster setzte sich bis ins Jahr 2019 mit einer gravierenden Reduktion von 2,3 TWh fort. Parallel dazu wurden in einigen Jahren auch Rückgänge in der Wasserkraft verzeichnet, wie beispielsweise 1 TWh im Jahr 2007 und 0,4 TWh im Jahr 2024. Um den zukunftsweisenden Wandel hin zu einer zuverlässigen und nachhaltigen Stromerzeugung zu ermöglichen, sollten solche Rückgänge in kohlenstoffarmen Technologien vermieden werden. Die Sicherstellung einer stabilen und steigenden Produktion von kohlenstofffreiem Strom ist entscheidend für den langfristigen Erfolg der Energiepolitik in Massachusetts.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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