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Elektrizität in Französisch-Polynesien im Jahr 2022

856 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-142 #108
2.533 kWh/person Gesamtelektrizität
-387 #126
443 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
34 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-6,2 #118

Im Jahr 2022 stammte der Großteil des Stroms in Französisch-Polynesien aus fossilen Brennstoffen, nämlich 66.2%. Dies bedeutet, dass etwas mehr als zwei Drittel des Stroms aus Kohle, Gas oder Öl erzeugt wird. Auf der anderen Seite macht kohlenstoffarmer Strom, der aus nachhaltigen Quellen wie Wasserkraft und Solarenergie gewonnen wird, 33.8% aus. Besonders Wasserkraft ist die dominierende kohlenstoffarme Energiequelle mit fast 27% Anteil, während Solarenergie etwa 7% der Stromerzeugung ausmacht. Der deutliche Anteil der fossilen Energien zeigt die Notwendigkeit einer weiteren Umstellung auf sauberere Energiequellen auf.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen Ember. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Französisch-Polynesien?

Der Stromverbrauch pro Kopf in Französisch-Polynesien zeigt jedoch eine besorgniserregende Stagnation oder gar einen Rückgang. Der pro Kopf Verbrauch betrug 2022 etwa 2533 kWh, während er im Jahr 2010 noch 2920 kWh betrug. Dies stellt einen Rückgang von 387 kWh pro Kopf dar. Auch die Stromerzeugung aus kohlenstoffarmen Quellen zeigt ein ähnliches negatives Bild, mit einem Rückgang von 998 kWh im Jahr 2010 auf 856 kWh im Jahr 2022, was einen Rückgang von 142 kWh darstellt. Diese Abnahme unterstreicht die dringende Notwendigkeit, die Erzeugung kohlenstoffarmer Elektrizität zu steigern, um in Zukunft eine nachhaltige und zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen.

Vorschläge

Um den Anteil kohlenstoffarmer Elektrizität zu steigern, könnte Französisch-Polynesien von Ländern und Regionen lernen, die erfolgreich auf Solar- und Kernenergie setzen. Beispielsweise erreicht Nevada einen bemerkenswerten Anteil von 33% seiner Elektrizität aus Solarenergie, während Frankreich beeindruckende 70% aus Kernenergie bezieht. Diese Beispiele verdeutlichen das Potenzial von Solar- und Kernenergie als tragfähige Optionen, um den Anteil kohlenstoffarmer Elektrizität zu erhöhen. Eine Stärkung der Solarenergie könnte aufgrund der geografischen Lage von Französisch-Polynesien besonders vielversprechend sein, während die Implementierung von Kernenergie langfristig eine zuverlässige und saubere Stromquelle darstellen könnte.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Französisch-Polynesien zeigt sich ein begrenztes Wachstum und gelegentliche Rückschritte. Von 2001 bis 2013 blieb die Wasserkrafterzeugung stabil mit minimalen jährlichen Schwankungen, abgesehen von einem leichten Anstieg in 2010 und einem Rückgang in 2011 und 2013 von jeweils 0.1 TWh. Ein substanzielles Wachstum ist jedoch nicht zu verzeichnen. Die Solarenergie zeigte im gleichen Zeitraum keinerlei Veränderung, und selbst 2021 und 2022 gab es keinen messbaren Anstieg. Insgesamt fehlt es an signifikanten Fortschritten bei der Erhöhung der kohlenstoffarmen Energieerzeugung, was weitere Investitionen und politische Unterstützung erfordert, um ambitioniertere Ziele zu erreichen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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