CO₂-armer Strom deckte den Nachfragezuwachs im November 2025 mehr als ab und drängte fossile Stromerzeugung zurück
Im November 2025 stieg die gesamte Stromerzeugung in den erfassten Regionen, die 59 % der weltweiten Stromerzeugung abdecken, um rund 91,7 TWh. Die CO₂-arme Stromerzeugung nahm um etwa 97,0 TWh zu, während die fossile Stromerzeugung um rund 8,2 TWh sank. Damit deckte der Zuwachs an sauberem Strom den Nachfrageanstieg des Monats in den erfassten Regionen mehr als ab.
Der Gastkommentar dieses Monats
Länder mit dem stärksten Wachstum
In Festlandchina stieg die gesamte Stromerzeugung im November um rund 80,4 TWh. Das entspricht etwa 88 % des Nettozuwachses von 91,7 TWh in allen erfassten Regionen. Den zweitgrößten Beitrag leisteten die Vereinigten Staaten mit rund 7,8 TWh. Unter den weiteren Ländern mit Novemberdaten verzeichneten Frankreich (+2,3 TWh), Spanien (+2,0 TWh) und Finnland (+0,39 TWh) die größten Zuwächse. Die stärksten Rückgänge gab es in Italien (rund −0,74 TWh), Griechenland (rund −0,54 TWh) und Rumänien (rund −0,25 TWh).
In Festlandchina wurde der Anstieg im November durch CO₂-arme Stromerzeugung (+84,6 TWh) getragen, während die fossile Stromerzeugung zurückging (−4,2 TWh). Solarstrom (+60,9 TWh) und Windkraft (+23,0 TWh) führten den Zuwachs bei sauberem Strom an. Wasserkraft legte um rund 16,6 TWh und Kernkraft um etwa 1,6 TWh zu.
Globale Trends und die Bedeutung einer Abdeckung von 59 %
Diese Veränderungen beziehen sich auf den Vergleich zwischen November 2025 und November 2024. Da die erfassten Regionen 59 % der weltweiten Stromerzeugung abdecken, geben Richtung und Grundmuster der Entwicklung wichtige Hinweise – insbesondere, weil große Stromsysteme wie Festlandchina und die Vereinigten Staaten enthalten sind. Die Ergebnisse sollten jedoch als Hinweis auf die Entwicklung und nicht als präzise globale Gesamtbilanz verstanden werden. Die Abdeckung von 59 % ergibt sich aus dem Anteil der erfassten Regionen an der weltweiten Gesamtstromerzeugung des Vorjahres.
Welche Stromquellen sich im November am stärksten veränderten
In allen Regionen mit Novemberdaten wurde das Wachstum der CO₂-armen Stromerzeugung vor allem von Solarstrom (+66,9 TWh) getragen. Auch Windkraft (+25,5 TWh) und Wasserkraft (+17,6 TWh) verzeichneten deutliche Zuwächse. Die Stromerzeugung aus Kernkraft stieg um rund 4,5 TWh. Während die gesamte Stromerzeugung um 91,7 TWh und die CO₂-arme Stromerzeugung um 97,0 TWh zunahmen, sank die fossile Stromerzeugung in den erfassten Regionen um rund 8,2 TWh.
Einordnung in den bisherigen Jahresverlauf
Über die bislang erfassten Monate des Jahres 2025 hinweg stieg die gesamte Stromerzeugung in den meldenden Regionen im monatlichen Durchschnitt um rund 108,9 TWh. Dabei nahm die CO₂-arme Stromerzeugung um etwa 98,2 TWh und die fossile Stromerzeugung um rund 9,2 TWh zu.














