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Elektrizität in Österreich im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juni 2025 – Mai 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
6.267 kWh/person -1.396
Gesamtelektrizität
8.250 kWh/person -693
Kohlenstoffarmer Elektrizität
76 % -11
Kohlenstoffintensität
150 gCO2eq/kWh +46

In Österreich ist der aktuelle Stand des Stromverbrauchs gekennzeichnet durch einen hohen Anteil an kohlenstoffarmer Energie, die mehr als drei Viertel des gesamten Verbrauchs ausmacht. Innerhalb dieses Segments dominiert die Wasserkraft mit über 46% der gesamten Erzeugung. Solar- und Windenergie tragen mit jeweils über 13% und 11% ebenfalls erheblich zur kohlenstoffarmen Stromerzeugung bei. Im Gegensatz dazu machen fossile Brennstoffe wie Gas und Kohle weniger als 15% des Elektrizitätsmixes aus, wobei Gas der Hauptanteilsträger ist. Die Netto-Importe tragen mit rund 9% zur gesamten Stromversorgung bei. Dieser Energiemix, der die Monate von Juni 2025 bis Mai 2026 umfasst, zeigt Österreichs Engagement zur Förderung sauberer Energiequellen.

Wächst der Strom in Österreich?

Leider scheint der Gesamtstromverbrauch in Österreich rückläufig zu sein. Während der aktuelle Verbrauch pro Person bei 8250 kWh liegt, war der Höchststand im Jahr 2012 mit 8943 kWh pro Person deutlich höher. Dies ist ein Rückgang um 693 kWh pro Person. Besonders besorgniserregend ist der Rückgang bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung, die von ihrem Höhepunkt im Jahr 2024 bei 7663 kWh pro Person auf derzeit 6267 kWh pro Person gesunken ist, was einem Rückgang um 1396 kWh pro Person entspricht. Diese Entwicklung zeigt, dass Österreich bei der Ausweitung seiner kohlenstoffarmen Erzeugungskapazitäten hinterherhinkt, während die Elektrifizierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz die Nachfrage nach Strom in Zukunft weiter steigern werden.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Österreich zu steigern, könnte das Land die Kapazität von Wind- und Solarenergie ausbauen, da beide bereits einen beträchtlichen Beitrag leisten. Zudem könnte Österreich von anderen Regionen lernen, die bei der Nutzung dieser Energietypen erfolgreich sind. So ist Dänemark mit 60% und Iowa mit 57% von ihrem Stromverbrauch aus Windenergie hervorragende Vorbilder für eine erfolgreiche Windnutzung. Hinsichtlich der Kernenergie könnten Länder wie Frankreich oder die Slowakei, die über 65% ihrer Elektrizität aus Kernkraft beziehen, als Vorbilder dienen, um den Ausbau dieser sauberen Energiequelle anzuregen. Eine so verstärkte Nutzung dieser Energiequellen könnte helfen, Österreichs Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die Ziele in der Emissionsreduzierung zu unterstützen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Rückblickend zeigt die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Österreich einige Schwankungen, insbesondere bei der Wasserkraft. In den späten 1970er Jahren und in den 1980ern gab es bedeutende Zuwächse, insbesondere 1977 mit einem Wachstum von 4,5 TWh und 1987 mit 4,9 TWh. Die 1990er und 2000er Jahre waren von wechselndem Wachstum und Rückgängen geprägt, wobei 2003 ein bemerkenswerter Rückgang von 6,7 TWh zu beobachten war. Im Jahr 2023 gab es einen kräftigen Anstieg der Stromerzeugung sowohl durch Wasserkraft als auch durch Solarenergie, mit einem Zuwachs von 6 TWh und 3,2 TWh. Die signifikanten Rückgänge, wie 2025 mit -12 TWh bei der Wasserkraft, zeigen jedoch, dass Österreichs Abhängigkeit von unstetigen Energiequellen herausfordernd sein kann. Die Betonung sollte daher auf nachhaltigen, beständigen und sicher verfügbaren Stromquellen wie Kernenergie und Solar liegen, um den zukünftigen Strombedarf zu sichern.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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