Im Jahr 2022 verzeichneten die Cookinseln eine ausgeglichene Verteilung der Stromerzeugung zwischen kohlenstoffarmen und fossilen Energiequellen, wobei jede Gruppe für etwa die Hälfte der Gesamtproduktion verantwortlich war. Besonders hervorzuheben ist, dass der gesamte kohlenstoffarme Anteil von der Solarenergie stammt. Dies zeigt, dass die Cookinseln auf einem vielversprechenden Weg sind, da sie niedrige Emissionen bevorzugen, obwohl fossile Brennstoffe weiterhin eine bedeutende Rolle spielen. Die verstärkte Nutzung kohlenstoffarmer Technologien, insbesondere Solarenergie, ist ermutigend in einem globalen Kontext, in dem der Übergang zu sauberer Energie für die Bekämpfung des Klimawandels und die Verringerung der Luftverschmutzung entscheidend ist.
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Wächst der Strom in Cookinseln?
Trotz dieser positiven Entwicklungen bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung ist der Gesamtstromverbrauch in den Cookinseln rückläufig. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2022 bei 2720 kWh, was einem Rückgang von 295 kWh seit dem bisherigen Rekordjahr 2018 bedeutet. Im Gegensatz dazu verzeichnete der kohlenstoffarme Pro-Kopf-Strom in jüngster Zeit, insbesondere in 2022, einen leichten Zuwachs von 41 kWh im Vergleich zum bisherigen Rekord im Vorjahr. Dies lässt darauf schließen, dass es zwar Fortschritte bei der sauberen Energie gibt, diese jedoch noch nicht ausreichen, um die sinkenden Gesamtkonsumzahlen auszugleichen. Ein verstärktes Engagement für die Erhöhung des Gesamtstromverbrauchs, unterstützt durch eine wachsende kohlenstoffarme Produktion, scheint notwendig, um künftigem Bedarf gerecht zu werden.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung weiter zu steigern, sollten die Cookinseln ihre Bemühungen auf den Ausbau der Solarenergie konzentrieren, da diese bereits eine Schlüsselrolle spielt. Darüber hinaus könnten die Cookinseln von Regionen lernen, die erfolgreiche Modelle in der Nutzung von Wind- und Kernenergie etabliert haben. Als Beispiel könnte Dänemark mit seinem 49-prozentigen Windanteil als Vorbild für eine mögliche Diversifizierung der kohlenstoffarmen Energiequellen dienen. Ebenso könnten Länder wie Frankreich und die Slowakei, die einen erheblichen Teil ihrer Elektrizität durch Kernenergie erzeugen (69 % bzw. 67 %), Inspiration bieten. Eine strategische Kombination dieser Ansätze würde die Cookinseln in eine noch stärkere Position bringen, um eine nachhaltige und saubere Energiezukunft zu sichern.
Geschichte
In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung der Cookinseln sticht die kontinuierliche Stabilität der Solarproduktion hervor, die von 2017 bis 2022 konstant blieb. Dies deutet darauf hin, dass es in den vergangenen Jahren zwar keine signifikanten Änderungen in der Solarstromproduktion gab, jedoch auch keine Rückschritte aufgezeichnet wurden. Angesichts der globalen Anforderungen an die Erhöhung der kohlenstoffarmen Energienutzung, bleibt es enttäuschend, dass hier keine Fortschritte erzielt wurden. Für die Zukunft wäre eine aktive Strategie zur Erhöhung der kohlenstoffarmen Stromproduktion entscheidend, um die steigende Nachfrage durch Elektrifizierung und den wachsenden Einfluss von KI-Technologien zu decken.