Die Cookinseln beziehen derzeit ihre Elektrizität zu gleichen Teilen aus kohlenstoffarmer Energie und fossilen Brennstoffen, wobei Solarenergie den gesamten Anteil der kohlenstoffarmen Energiequellen ausmacht. Der weit verbreitete Einsatz von Solartechnik stellt die Cookinseln an die Spitze der Bemühungen zur Reduzierung von Emissionen im Energiesektor. Dennoch stammt immer noch die Hälfte des gesamten Stromverbrauchs aus fossilen Brennstoffen, was darauf hindeutet, dass die Region eine bedeutende Gelegenheit hat, ihren CO2-Fußabdruck weiter zu reduzieren, indem sie auf mehr saubere Energiequellen setzt und den Anteil fossiler Brennstoffe verringert.
Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen Ember. Mehr über Datenquellen →
Wächst der Strom in Cookinseln?
Der Stromverbrauch auf den Cookinseln zeigt jüngsten Trends zufolge einen rückläufigen Kurs. Der Pro-Kopf-Verbrauch erreichte 2022 2720 kWh, was einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Rekord von 3015 kWh im Jahr 2018 bedeutet. Positiver ist jedoch die Zunahme bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung, die im Jahr 2022 mit 1360 kWh pro Person ihren höchsten Stand erreichte. Dies signalisiert eine erfreuliche Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, doch der Rückgang des Gesamtertrags verdeutlicht, dass ein verstärkter Fokus auf den Ausbau kohlenstoffarmer Technologien erforderlich ist, um die Stromversorgung in Zukunft zu sichern.
Vorschläge
Für den Ausbau der kohlenstoffarmen Stromerzeugung auf den Cookinseln könnte eine Erweiterung der bereits starken Solarkapazitäten eine kluge Strategie sein. Gleichzeitig kann die Region aus den Erfahrungen von Ländern wie Frankreich und der Slowakei lernen, die erfolgreich auf Kernenergie setzen, sowie von Dänemark oder Iowa, die Windkraft erfolgreich nutzen. Diese Beispiele zeigen, dass eine Kombination aus Solar-, Wind- und Kernenergie den Stromsektor der Cookinseln in eine nachhaltigere Zukunft führen könnte, wobei die negativen Auswirkungen der fossilen Energie auf Umwelt und Klima gemildert werden.
Geschichte
In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung auf den Cookinseln blieb die Solarkapazität von 2017 bis 2022 konstant, ohne jegliche Veränderung in der Erzeugungskapazität. Dies unterstreicht das Potenzial und die Notwendigkeit, zusätzliche Investitionen in diesen Sektor zu tätigen, um nicht nur den Rückgang der Gesamtstromerzeugung auszugleichen, sondern auch die Abkehr von fossilen Brennstoffen weiter voranzutreiben. Die gleichbleibende Solareinspeisung über mehrere Jahre zeigt ein Stagnieren in der technologischen Weiterentwicklung, was eine verpasste Chance für die Erhöhung des Anteils kohlenstoffarmer Energien darstellt und die Notwendigkeit nach Innovationen und Investitionen unterstreicht.


