LowCarbonPower logo
Instagram Facebook X (Twitter)

Elektrizität in Bosnien und Herzegowina im Jahr 2024

1.764 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-422 #91
4.484 kWh/person Gesamtelektrizität
-1.173 #97
507 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+341 #168
39 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
Neuere Daten sind für 2025-08 verfügbar. Diese Daten enthalten keine Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen und werden nicht für die standardmäßige Berechnung der letzten 12 Monate verwendet. Zur monatlichen Ansicht wechseln , um die neuesten, unvollständigen Daten zu sehen.

Im Jahr 2024 wird der größte Teil des Stroms in Bosnien und Herzegowina immer noch durch fossile Brennstoffe erzeugt, wobei Kohle mit rund 61% den dominierenden Anteil hat. Die kohlenstoffarmen Quellen, darunter Wasserkraft, Wind- und Solarenergie, machen zusammen ungefähr 39% der gesamten Stromerzeugung aus. Innerhalb dieser kohlenstoffarmen Energiequellen nimmt die Wasserkraft mit etwa 35% den größten Anteil ein. Wind (etwa 3%) und Solarenergie (etwa 2%) tragen jedoch auch zur Diversifizierung der Energieversorgung bei. Dieses Ungleichgewicht zwischen fossilen Brennstoffen und kohlenstoffarmer Energie zeigt, dass Bosnien und Herzegowina in eine grünere Zukunft übergehen könnte, indem es den Einsatz erneuerbarer Technologien intensiviert.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen ENTSOE, Eurostat und IEA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Bosnien und Herzegowina?

Hinsichtlich des Stromverbrauchs ist Bosnien und Herzegowina mit Sorgen konfrontiert. Der derzeitige Pro-Kopf-Stromverbrauch liegt bei 4484 kWh, was einen signifikanten Rückgang von 1173 kWh im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2018 darstellt. Auch der kohlenstoffarme Stromkonsum ist gesunken und hat sich um 422 kWh pro Person im Vergleich zu 2023 reduziert. Diese rückläufige Tendenz ist in einer Zeit, in der die Elektrifizierung als Schlüssel zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes angesehen wird, beunruhigend. Der Mangel an Wachstum sowohl im gesamten als auch im kohlenstoffarmen Stromverbrauch unterstreicht die Notwendigkeit für Maßnahmen zur Steigerung der Stromproduktion, insbesondere aus sauberen Energiequellen.

Vorschläge

Bosnien und Herzegowina könnte von den Erfahrungen anderer Länder profitieren, um seinen Anteil an kohlenstoffarmer Stromerzeugung zu erhöhen. Ein Blick auf Frankreich und die Slowakei zeigt, dass der Ausbau der Kernenergie eine effektiv Strategie sein könnte, da diese Länder hohe Anteile kohlenstoffarmen Stroms durch Kernkraft erzielen. Für den Ausbau von Wind- und Solarenergie könnten Länder wie Dänemark bei Wind und Nevada bei Solar als Vorbilder dienen, da sie beachtliche Anteile ihres Stroms aus diesen Quellen beziehen. Der Anstieg der Solar- und Kernenergie würde Bosnien und Herzegowina helfen, nicht nur seine Emissionen zu reduzieren, sondern auch langfristig eine stabile und nachhaltige Energiezukunft zu sichern.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In den letzten Jahrzehnten hat Bosnien und Herzegowina im Bereich der kohlenstoffarmen Elektrizität, insbesondere der Wasserkraft, ein Auf und Ab erlebt. Insbesondere in den 1990er und 2000er Jahren gab es Jahre der Zunahme, wie 1991 und 1996, aber auch zahlreiche Rückgänge, wie 1992 und 2011. In den letzten Jahren gab es erneut Schwankungen, wobei es 2013 und 2018 Gewinne gab, die durch Verluste in den Jahren 2020 und 2022 teilweise wieder ausgeglichen wurden. Die Abhängigkeit von Wasserkraft alleine scheint nicht auszureichen, um die Stromversorgung nachhaltig zu sichern. Eine noch stärkere Fokussierung auf den Ausbau diversifizierter kohlenstoffarmer Technologien, insbesondere Solar- und Kernenergie, wäre daher ratsam.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Instagram Facebook X (Twitter)