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Elektrizität in Alaska im Jahr 2025

Kohlenstoffarmer Elektrizität
2.774 kWh/person +137
Gesamtelektrizität
9.077 kWh/person -69
Kohlenstoffarmer Elektrizität
31 % +1,7
Kohlenstoffintensität
399 gCO2eq/kWh -14

Alaskas Stromverbrauch wurde 2025 überwiegend durch fossile Brennstoffe gedeckt: Ihr Anteil lag bei rund 64 %. Gas lieferte etwa 37 %, Öl 15 % und Kohle 12 %. Kohlenstoffarmer Strom machte dagegen knapp ein Drittel aus. Die wichtigste saubere Stromquelle war Wasserkraft mit rund 28 %, während Wind knapp 2 % beitrug. Netto-Importe deckten weitere rund 4 % des Stromverbrauchs; ihre Zusammensetzung ist aus den vorliegenden Daten nicht ersichtlich. Damit bleibt viel Potenzial, fossile Stromerzeugung und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen und Luftschadstoffe durch saubere Elektrizität zu ersetzen.

Wächst der Strom in Alaska?

Ein eindeutiges Wachstum des gesamten Stromverbrauchs lässt sich aus den genannten Vergleichswerten nicht ablesen: Mit rund 9.100 kWh pro Person lag Alaska 2025 knapp 1 % unter dem bisherigen Rekord von 2023. Der Abstand betrug 69 kWh pro Person. Erfreulich ist hingegen der neue Höchststand bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung: Sie erreichte rund 2.800 kWh pro Person und übertraf den bisherigen Rekord von 2023 um 137 kWh beziehungsweise gut 5 %. Saubere Stromerzeugung wächst damit über ihren früheren Höchststand hinaus, während der gesamte Pro-Kopf-Verbrauch leicht darunter bleibt. Für die zunehmende Elektrifizierung und zusätzlichen Strombedarf etwa durch KI-Rechenzentren ist ein weiterer Ausbau sauberer Erzeugung wichtig.

Vorschläge

Alaska sollte seine Wasserkraftbasis durch mehr Wind- und Solarstrom ergänzen und den Aufbau von Kernenergie prüfen. Besonders relevante Vorbilder sind nördliche Regionen: Finnland erzeugt 37 % seines Stroms aus Kernenergie und 25 % aus Wind, Schweden jeweils etwa ein Viertel aus beiden Quellen. Diese Beispiele bieten Ansatzpunkte für eine vielseitige, kohlenstoffarme Stromversorgung. Der US-Bundesstaat North Dakota zeigt mit 36 % Windstrom ebenfalls, welchen Beitrag Wind leisten kann. Für Solarstrom lohnt sich der Blick auf den US-Bundesstaat Maine mit einem Anteil von 18 % sowie auf Estland mit 14 %. Alaska kann daraus Anregungen für standortgerechte Solarprojekte gewinnen. Zusammen mit geeigneten Netzen und Speichern könnten zusätzliche Wind- und Solaranlagen sowie Kernenergie die saubere Stromversorgung für Haushalte, Unternehmen und neue Anwendungen ausweiten.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Die vorliegenden historischen Angaben zeigen für 2024 und 2025 vor allem Schwankungen bei der Wasserkraft: Nach einem Rückgang um 0,1 TWh im Jahr 2024 stieg ihre Stromerzeugung 2025 wieder um 0,1 TWh. Damit wurde der vorherige Rückgang ausgeglichen, über beide Jahre zusammen entstand jedoch kein zusätzlicher Beitrag. Bei Wind und Biokraftstoffen weisen die Daten in beiden Jahren jeweils eine Veränderung von 0 TWh aus. Gerade die ausbleibende erkennbare Zunahme bei Wind unterstreicht, dass Alaska den Ausbau sauberer Stromerzeugung beschleunigen sollte, statt sich allein auf die Erholung der Wasserkraft zu verlassen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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