Der aktuelle Stand des Stromverbrauchs in Alaska zeigt, dass fossile Brennstoffe einen großen Teil der Elektrizität ausmachen, über die Hälfte, um genau zu sein 63,55%. Gas trägt mit fast 37% maßgeblich dazu bei, gefolgt von Öl mit 15% und Kohle mit fast 12%. Auf der anderen Seite erzeugt Alaska mehr als 30% seines Stroms aus kohlenstoffarmen Energiequellen, was die Bedeutung dieser Ansätze widerspiegelt. Hauptsächlich durch Wasserkraft, die mehr als 27% zur Elektrizität beiträgt, während Windkraft mit knapp 2% einen kleineren Teil ausmacht. Netto-Importe vervollständigen das Bild mit fast 4%.
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Wächst der Strom in Alaska?
Beim Vergleich der aktuellen Stromverbrauchszahlen zeigt sich im Jahr 2025 ein Rückgang von fast 70 kWh pro Person gegenüber 2023, als ein Rekordverbrauch festgestellt wurde. Diese negative Entwicklung steht im Kontrast zu der erfreulichen Zunahme kohlenstoffarmer Stromerzeugung, die um 137 kWh pro Person gegenüber den 2023er Zahlen gestiegen ist. Diese Diskrepanz zeigt, dass während der Gesamtstromverbrauch sinkt, der Wechsel hin zu sauberer Energie signifikant ist. Dennoch wäre eine Gesamtzunahme des Strombedarfs wünschenswert, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.
Vorschläge
Alaska könnte seine kohlenstoffarme Stromproduktion durch Investitionen in Kernenergie und Solarenergie erheblich steigern. Länder wie Frankreich und die Slowakei haben beachtliche Erfolge mit einem klaren Schwerpunkt auf Kernenergie, die jeweils fast zwei Drittel ihrer Elektrizität ausmacht. In den USA sind Staaten wie Iowa und Kansas Vorbilder in Sachen Windkraft, da sie fast die Hälfte ihres Stroms aus dieser Quelle beziehen. Desertregionen wie Nevada zeigen mit ihrem Fokus auf Solarenergie, dass auch hier signifikante Erfolge erzielt werden können. Der Ausbau der Kern- und Solarenergie wäre für Alaska ein entscheidender Schritt zur Steigerung der kohlenstoffarmen Energieerzeugung.
Geschichte
In den letzten Jahren hat die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Alaska einige Veränderungen durchlaufen. Im Jahr 2024 verzeichnete die Wasserkraft einen leichten Rückgang von 0,1 TWh, wohingegen die anderen kohlenstoffarmen Quellen stabil blieben. Ein Jahr später, 2025, erholte sich die Wasserkraft mit einem Anstieg um 0,1 TWh, während Wind- und Biokraftstofferzeugung gleich blieben. Diese moderaten Entwicklungen zeigen, dass in Alaska in den letzten Jahren zwar Schwankungen aufgetreten sind, jedoch keine signifikanten Rückgänge. Eine anhaltend starke Kohlenstoffminderung könnte das Wachstum kohlenstoffarmer Erzeugung vorantreiben und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren.








