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Elektrizität in Alaska im Jahr 2024/2025

2.782 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
+138 #67
8.961 kWh/person Gesamtelektrizität
-1.068 #54
398 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
-1,3 #122
31 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
+0,20 #123

Aktuell wird der Großteil des in Alaska erzeugten Stroms aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Mehr als die Hälfte, genauer gesagt 66,38% des Stroms, stammt aus fossilen Quellen mit einem bedeutenden Anteil von 40,38% aus Gas. Auch Öl und Kohle tragen mit 14,26% und 11,75% zu diesem Wert bei. Auf der anderen Seite macht kohlenstoffarme Energie 31,05% der Stromproduktion aus, bei der die Wasserkraft mit 28,3% dominiert. Windkraft weist einen kleinen Anteil von 1,75% auf. Diese Zahlen stammen aus dem Zeitraum von September 2024 bis August 2025 und zeigen, dass Schritte unternommen werden müssen, um den Anteil an sauberen Energien zu erhöhen, da bisher der Großteil des Stroms aus fossilen Quellen kommt.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Alaska?

Der Stromverbrauch pro Person in Alaska befindet sich derzeit unter dem bisher höchsten Verbrauchsjahr 2007. Heutzutage liegt der Stromverbrauch pro Kopf bei 8961 kWh, was einen Rückgang von 1068 kWh im Vergleich zu 2007 bedeutet, als der Verbrauch bei 10029 kWh pro Person lag. Erfreulicherweise hat der Anteil des kohlenstoffarmen Stroms einen leichten Anstieg erfahren, indem er den historischen Höchststand von 2020 mit 2644 kWh auf 2782 kWh pro Kopf in 2025 übertrafen konnte. Diese Entwicklung ist ermutigend, da kohlenstoffarme Energie eine zentrale Rolle bei der Reduzierung der schädlichen Auswirkungen von fossilen Brennstoffen spielt. Allerdings muss der generelle Rückgang des gesamten Stromverbrauchs hinterfragt und analysiert werden.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Alaska zu steigern, könnte der Bundesstaat von erfolgreichen Beispielen anderer Regionen lernen. Der Einsatz von Kernenergie hat in Ländern wie Frankreich und der Slowakei bemerkenswerte Entwicklungen gezeigt, wo sie etwa zwei Drittel bzw. mehr als die Hälfte des Stroms bereitstellt. Ebenso hat der Ausbau der Windenergie in Staaten wie Iowa und Dänemark eine bedeutende Rolle gespielt, da in diesen Regionen rund 60% des Stroms aus Windkraft stammen. Zudem sollte Alaska die Vorteile der Solarenergie in Betracht ziehen, ähnlich wie in Nevada, wo 33% des Stroms durch Solarenergie gewonnen werden. Eine Kombination dieser Lösungen – Ausbau der Kernenergie neben der Nutzung von Wind- und Solarenergie – könnte den Weg zu einer nachhaltigeren Stromerzeugung in Alaska ebnen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Ein Blick zurück zeigt, dass die Wasserkraft in den letzten Jahrzehnten ein relativ konstantes Element der kohlenstoffarmen Energieerzeugung in Alaska blieb. Anfang der 2000er Jahre wurde das Potenzial der Wasserkraft kontinuierlich ausgebaut, jedoch mit einigen Schwankungen. In den frühen 2010er Jahren stieg das Interesse an Windkraft mit einem ersten spürbaren Anstieg im Jahr 2013. Hingegen blieb die Rolle der Biokraftstoffe ohne bedeutende Änderungen. Bemerkenswert ist, dass die Wasserkrafterzeugung in den letzten Jahren, insbesondere ab 2020, zu kleinen Zuwächsen führte. Wenn Alaska seine kohlenstoffarme Energiebasis erweitern möchte, wäre eine stärkere Fokussierung auf Wind- und Solarenergie in Kombination mit Kernenergie sinnvoll, um die Schwankungen der Wasserkraft auszugleichen und insgesamt mehr saubere Energie bereitzustellen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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