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Elektrizität in Westsahara im Jahr 2009

Kohlenstoffarmer Elektrizität
0 kWh/person 0
Gesamtelektrizität
228 kWh/person -74
Kohlenstoffarmer Elektrizität
0 % 0
Kohlenstoffintensität
655 gCO2eq/kWh 0

Die vorliegenden Daten für 2009 zeigen in der Westsahara einen Stromverbrauch von rund 230 kWh pro Person. Das entspricht nur etwa 6 % des weltweiten Durchschnitts von rund 3.800 kWh pro Person beziehungsweise ungefähr einem Sechzehntel. Die ausgewiesene kohlenstoffarme Stromerzeugung beträgt null. Eine Aufteilung des Stromverbrauchs nach fossilen Brennstoffen und Importen fehlt jedoch, sodass sich deren Anteile nicht zuverlässig bestimmen lassen. Ein derart niedriges Stromniveau kann die Versorgung von Haushalten, Schulen und Krankenhäusern sowie Wasseraufbereitung, wirtschaftliche Entwicklung und Digitalisierung erheblich einschränken.

Wächst der Strom in Westsahara?

Ein Wachstum des Stromverbrauchs ist anhand des Vergleichs mit dem bisherigen Höchststand nicht erkennbar: 2009 lag der Verbrauch mit 228 kWh pro Person um 74 kWh beziehungsweise rund ein Viertel unter dem Rekord von 302 kWh im Jahr 2002. Dieser Vergleich belegt allerdings keinen durchgängigen Rückgang in jedem einzelnen Jahr. Auch bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung gibt es keinen erkennbaren Fortschritt: Sowohl der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2000 als auch der Wert von 2009 betragen null kWh pro Person. Diese Stagnation ist besorgniserregend, denn eine bessere Versorgung und die künftige Elektrifizierung benötigen deutlich mehr sauberen Strom.

Vorschläge

Für einen Ausbau kohlenstoffarmer Stromerzeugung sollte die Westsahara besonders Solarenergie und Wind nutzen und zugleich Möglichkeiten für Kernenergie prüfen, etwa im Rahmen regionaler Stromversorgung und Zusammenarbeit. Als geografisch beziehungsweise klimatisch relevante Vorbilder bieten sich Spanien mit 66 TWh Solarstrom und 59 TWh Windstrom sowie die Vereinigten Arabischen Emirate mit 14 TWh Solarstrom und 32 TWh Strom aus Kernenergie an. Auch der US-Bundesstaat Arizona zeigt mit 23 TWh Solarstrom und 31 TWh Kernenergiestrom, wie sich beide sauberen Stromquellen in einer trockenen, sonnenreichen Region ergänzen können. Übertragbare Ansätze sind der gezielte Aufbau großer Solaranlagen, die Erschließung geeigneter Windstandorte und der Ausbau der Stromnetze. Kernenergie sollte als zusätzliche Quelle kontinuierlicher kohlenstoffarmer Stromversorgung in die langfristige Planung einbezogen werden.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Zur Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung wurde keine Liste jährlicher Veränderungen übermittelt. Deshalb lassen sich weder Entwicklungen nach Jahrzehnten noch Veränderungen einzelner Stromquellen zuverlässig beschreiben. Die verfügbaren Angaben zeigen lediglich, dass der ausgewiesene Höchststand im Jahr 2000 bei null lag und auch 2009 keine kohlenstoffarme Stromerzeugung verzeichnet wurde. Damit ist bis zum letzten angegebenen Jahr kein erfolgreicher Ausbau dokumentiert – ein deutlicher Anlass, den Aufbau einer sauberen Stromversorgung mit Solarenergie, Wind und einer langfristigen Perspektive für Kernenergie voranzutreiben.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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