LowCarbonPower logo
Instagram Facebook X (Twitter)

Elektrizität in Malta im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juni 2025 – Mai 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
683 kWh/person +17
Gesamtelektrizität
5.968 kWh/person +115
Kohlenstoffarmer Elektrizität
11 % +0,06
Kohlenstoffintensität
417 gCO2eq/kWh +0,05

Malta bezieht mehr als die Hälfte seines Stroms aus fossilen Brennstoffen, wobei Gas fast den gesamten Anteil dieser Kategorie ausmacht. Nahezu ein Drittel der Elektrizität stammt aus Netto-Importen, was auf eine starke Abhängigkeit von ausländischen Stromquellen hinweist. Der Anteil an kohlenstoffarmer Energie, der sich auf fast 12% beläuft, stammt überwiegend aus Solarenergie. Diese saubere Energiequelle macht fast 11% der gesamten Stromerzeugung aus. Zwischen Juni 2025 und Mai 2026, also im Zeitraum von Juni bis Mai, zeigt Malta jedoch, dass der Einsatz von kohlenstoffarmer Energie noch erheblich ausgebaut werden könnte, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und den damit verbundenen negativen Umweltauswirkungen entgegenzuwirken.

Wächst der Strom in Malta?

Die Elektrizitätsnutzung in Malta wächst weiter, wie die neuesten Zahlen verdeutlichen. Im Jahr 2026 erreichte der Stromverbrauch 5968 kWh pro Kopf, was eine Steigerung im Vergleich zum Jahr 2025 bedeutet, als der Verbrauch 5852 kWh pro Kopf betrug. Dieses Wachstum von 115 kWh pro Kopf ist ein ermutigendes Zeichen für den ansteigenden Bedarf und den zunehmenden Konsum. Gleichzeitig beträgt die aktuelle kohlenstoffarme Stromerzeugung 683 kWh pro Kopf, was ebenfalls eine Zunahme von 17 kWh im Vergleich zum früheren Rekord von 2025 darstellt. Dieses positive Wachstum ist ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch ist noch viel Potenzial vorhanden, um den Anteil kohlenstoffarmer Energie deutlich zu steigern.

Vorschläge

Um die Erzeugung kohlenstoffarmer Elektrizität weiter auszubauen, könnte Malta seine bereits erfolgreiche Solarinfrastruktur erweitern. Da Malta bereits einen bedeutenden Teil seines sauberen Stroms aus Solarenergie bezieht, wäre eine verstärkte Investition in diesen Sektor sinnvoll. Regionale Vorbilder wie Kalifornien und Nevada, die signifikante Mengen Solarstrom produzieren, könnten hierbei als Inspiration dienen. Außerdem sollte auch das Potenzial der Kernenergie in Betracht gezogen werden, da Länder wie Frankreich und die Slowakei hervorragende Beispiele dafür bieten, wie Kernenergie zur Bereitstellung stabiler, kohlenstoffarmer Energie beitragen kann.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Malta zeichnet sich über die letzten 15 Jahre hinweg durch Stagnation in der Nutzung von Solarenergie aus. Trotz der zunehmenden weltweiten Akzeptanz und des technologischen Fortschritts in diesem Bereich hat Malta in der Vergangenheit keine nennenswerten Zuwächse bei der solarbasierten Stromerzeugung verzeichnen können. Seit 2011 bleibt der Beitrag beider solarer und biokraftstoffbasierter Energiequellen in Malta bei null Veränderung in der TWh-Erzeugung. Während andere Länder bedeutende Schritte unternommen haben, scheint Malta hier ins Stocken geraten zu sein. Es ist entscheidend, auf dem wachsenden Energiebedarf und dem zukunftsweisenden Trend zu kohlenstoffarmer Erzeugung zu reagieren, um nicht nur Umweltverpflichtungen zu erfüllen, sondern auch die nationale Energiesicherheit langfristig zu stärken.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Instagram Facebook X (Twitter)