In Malta, nahezu der gesamte Stromverbrauch wird durch fossile Brennstoffe gedeckt, genauer gesagt durch Gas, das etwa 84% des Elektrizitätsmixes ausmacht. Der Anteil des kohlenstoffarmen Stroms, der durch Solarenergie erzeugt wird, beträgt über 15%. Diese Zahlen stammen aus dem Zeitraum von Juli 2024 bis Juni 2025. Es zeigt, dass fossile Brennstoffe dominieren, während der Anteil des sauberen Stroms relativ gering bleibt. Dennoch ist das Vorhandensein und der Anteil von Solarenergie im Vergleich zu anderen kohlenstoffarmen Quellen signifikant und spiegelt Maltas Bemühungen wider, mehr auf nachhaltige Energien zu setzen.
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Wächst der Strom in Malta?
Der Stromverbrauch in Malta stagniert derzeit oder nimmt sogar ab, was sich aus dem Rückgang des Pro-Kopf-Verbrauchs von 5686 kWh im Jahr 2024 auf 3817 kWh im Jahr 2025 ablesen lässt. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung hat einen leichten Rückgang erlebt, von 597 kWh pro Person im Jahr 2023 auf 576 im Jahr 2025. Obwohl es Entmutigung über den Rückgang geben mag, handelt es sich um einen geringfügigen Unterschied, der anzeigt, dass die Stromerzeugung in kohlenstoffarmen Bereichen nahezu gleichbleibend ist. Diese Trends deuten darauf hin, dass mehr Initiativen erforderlich sind, um den Anteil kohlenstoffarmer Stromquellen weiter zu erhöhen.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Malta zu steigern, sollte der Schwerpunkt auf dem Ausbau der Solarenergiekapazitäten liegen, da diese bereits einen erheblichen Beitrag leisten. Malta kann von Regionen wie Nevada und Kalifornien lernen, die mit ihren starken Solarleistungen beeindrucken. Eine Mischung aus Solar- und Kernenergie wäre zudem von Vorteil, da Kernenergie in verschiedenen Ländern, wie Frankreich und der Slowakei, einen beeindruckenden Anteil an der Stromproduktion ausmacht. Die Integration sauberer Energien würde nicht nur die ökologische Bilanz verbessern, sondern auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern und so die Energieversorgung in Malta zukunftssicher machen.
Geschichte
Ein Blick auf die Entwicklung der kohlenstoffarmen Stromproduktion in Malta zeigt, dass in den letzten Jahren Kohlenstoffarme Energiequellen, insbesondere Solarenergie, keine signifikanten Veränderungen im Output aufwiesen. Seit 2011 gab es kaum Zuwachs in der Solarstromerzeugung, was stagnierende Fortschritte in der Energiewende Maltas zu signalisieren scheint. Ohne bedeutende Veränderungen oder Fortschritte in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung besteht die Gefahr, dass Malta weiterhin stark auf fossile Brennstoffe angewiesen bleibt. Hier besteht klarer Handlungsbedarf, um nachhaltigere Energiequellen effektiver zu nutzen.