In Malta über die letzten zwölf Monate, also von April 2025 bis März 2026, ist der größte Teil des Stromverbrauchs weiterhin von fossilen Brennstoffen dominiert, insbesondere Gas, das fast 80% des Stroms ausmacht. Kohlenstoffarme Energiequellen wie Solar liefern ungefähr 15%, wobei Solar alleine für knapp 15% des Stroms verantwortlich ist. Netto-Importe decken einen kleinen Anteil von 3% ab. Obwohl kohlenstoffarme Energiequellen langsam an Bedeutung gewinnen, ist der Großteil der Stromerzeugung immer noch stark von fossilen Brennstoffen abhängig.
Wächst der Strom in Malta?
Es scheint, dass der Stromverbrauch in Malta stagniert oder sogar leicht rückläufig ist, was Anlass zur Sorge gibt. Die Pro-Kopf-Stromnutzung liegt bei 4389 kWh, was einen Rückgang von über 1300 kWh im Vergleich zum Rekordstand von 2024 bedeutet. Trotz des allgemeinen Rückgangs der Stromnutzung ist der kohlenstoffarme Strom leicht auf 685 kWh pro Person gestiegen, was im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs darstellt. Diese kleinen Fortschritte bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung sind ermutigend, aber es gibt noch viel Spielraum für Verbesserung, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.
Vorschläge
Um den Anteil kohlenstoffarmer Energie in Malta zu erhöhen, könnte eine Ausweitung der Solarenergieerzeugung ein praktikabler Ansatz sein. Der Erfolg in Nevada mit 34% Solarenergie zeigt, dass Regionen mit passendem Klima Solarenergie effizient nutzen können. Darüber hinaus könnten Malta weitere Lehren aus Ländern wie Frankreich und der Slowakei ziehen, die einen hohen Anteil ihrer Elektrizität aus Kernenergie beziehen. Eine Kombination aus verstärkter Solarenergienutzung und der potenziellen Einführung von Kernenergie könnte Malta helfen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und eine nachhaltigere Energiezukunft zu gestalten.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Malta zeigt insgesamt wenig Bewegung. Seit 2011 gibt es so gut wie keine Veränderung in der Produktion aus Solar- oder Biokraftstoffen. Seit der Einführung dieser Technologien in den 2010er Jahren hat es keine nennenswerten Fortschritte in der Stromerzeugung gegeben. Dies deutet darauf hin, dass Malta bisher nicht ausreichend in die Entwicklung seiner sauberen Energiequellen investiert hat, was dringend erforderlich ist, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Klimaziele zu erreichen.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.



