LowCarbonPower logo
Instagram Facebook X (Twitter) LinkedIn GitHub

Elektrizität in Malta im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juni 2025 – Mai 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
683 kWh/person +17
Gesamtelektrizität
5.968 kWh/person +115
Kohlenstoffarmer Elektrizität
11 % +0,06
Kohlenstoffintensität
417 gCO2eq/kWh +0,05

Von Juni 2025 bis Mai 2026 wurde Maltas Stromverbrauch zu rund 57 % durch fossile Brennstoffe gedeckt, fast vollständig durch Gas mit etwa 56 %. Netto-Importe machten weitere knapp 32 % aus; ihre Zusammensetzung nach Stromquellen ist aus den vorliegenden Daten nicht ersichtlich. Kohlenstoffarmer Strom erreichte rund 11 % des Verbrauchs und stammte nahezu vollständig aus Solarenergie. Damit bleibt Malta stark von fossiler Stromerzeugung abhängig. Mehr saubere Stromerzeugung könnte dazu beitragen, die mit fossilen Brennstoffen verbundenen Treibhausgasemissionen und die Luftverschmutzung zu verringern.

Wächst der Strom in Malta?

Ja, der Stromverbrauch in Malta wächst: Der jüngste Wert für 2026 beträgt rund 5.970 kWh pro Person und übertrifft den bisherigen Rekord von rund 5.850 kWh im Jahr 2025 um etwa 115 kWh beziehungsweise 2 %. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung erreichte mit 683 kWh pro Person einen neuen Höchststand, gegenüber 667 kWh im Vorjahr. Der ausgewiesene Zuwachs beträgt rund 17 kWh pro Person; kleine Abweichungen bei der Differenz ergeben sich aus der Rundung der Werte. Diese Entwicklung ist erfreulich, doch ein deutlich stärkerer Ausbau sauberer Stromerzeugung wäre wichtig, um den zusätzlichen Bedarf durch Elektrifizierung und KI-Anwendungen klimafreundlich zu decken.

Vorschläge

Malta sollte insbesondere seine bereits etablierte Solarstromerzeugung ausbauen, etwa auf Dächern und anderen geeigneten Flächen. Als besonders relevantes Vorbild bietet sich die Mittelmeerinsel Zypern an, wo Solarenergie rund 23 % des Stroms erzeugt; auch Spanien erreicht etwa 23 %. Ergänzend kann Malta geeignete Möglichkeiten für Windstrom prüfen: Der Inselstaat Irland erzeugt rund 35 % seines Stroms aus Wind, während Cabo Verde etwa 14 % erreicht. Auch Kernenergie sollte in Maltas langfristiger Stromstrategie berücksichtigt werden, sowohl durch die Prüfung eigener Projekte als auch durch Kooperationen zur Versorgung mit sauberem Strom. Frankreich erzeugt rund zwei Drittel seines Stroms aus Kernenergie, Slowenien etwa 40 %: Beide zeigen, welchen bedeutenden Beitrag diese kohlenstoffarme Technologie leisten kann.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die historischen Angaben von 2011 bis 2026 weisen für Solarstrom durchgehend jährliche Veränderungen von 0 TWh aus. Auch die wenigen aufgeführten Werte für Biokraftstoffe – 2011, 2012, 2020 und 2025 – betragen jeweils 0 TWh. Auf der dargestellten Genauigkeitsstufe sind somit weder in den 2010er-Jahren noch seit 2020 jährliche Zuwächse erkennbar. Das bedeutet jedoch nicht, dass überhaupt kein Ausbau stattgefunden hat: Kleine Veränderungen können in den gerundeten TWh-Angaben verschwinden, wie auch der jüngste Anstieg der kohlenstoffarmen Stromerzeugung pro Person nahelegt. Für eine klar erkennbare Beschleunigung sollte Malta vor allem den Ausbau von Solarstrom deutlich vorantreiben.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Instagram Facebook X (Twitter) LinkedIn GitHub