In Malta beträgt der Anteil der fossilen Energien an der Elektrizitätsversorgung derzeit über 84%, wobei Gas die dominante Energiequelle darstellt. Dies lässt jedoch nur einen geringen Anteil von etwa 15% für kohlenstoffarme Energien wie Solarenergie. So tragen diese nachhaltigen Energien nur rund 14% zur Energieproduktion bei. Nahezu keine Elektrizität stammt aus anderen kohlenstoffarmen Quellen, was die Dominanz der fossilen Brennstoffe im Energiemix des Landes unterstreicht.
Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, Ember und IEA. Mehr über Datenquellen →
Wächst der Strom in Malta?
Der Elektrizitätsverbrauch in Malta hat sich in jüngster Vergangenheit rückläufig entwickelt. Die neuesten Zahlen aus dem Jahr 2025 zeigen einen Verbrauch von 3904 kWh pro Person, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu 2024, als der Verbrauch noch bei 5686 kWh pro Person lag, bedeutet. Auch die Erzeugung von kohlenstoffarmer Elektrizität ist nahezu unverändert geblieben, mit einem leichten Rückgang von einem kWh pro Person im Vergleich zum Rekordjahr 2023. Diese Entwicklungen sind besorgniserregend, da eine Stagnation oder gar ein Rückgang der Elektrizitätserzeugung die Bemühungen zur Dekarbonisierung und den Übergang zu grüner Energie behindern können.
Vorschläge
Um den Anteil an kohlenstoffarmer Elektrizität in Malta zu erhöhen, sollte das Land sein bestehendes Solarnetzwerk weiter ausbauen. Solarenergie zeigt vielversprechende Potenziale, und erfolgreicher Regionen können als Vorbild dienen. Kalifornien und Libanon, die rund 30% ihrer Elektrizität aus Solarenergie gewinnen, sind Beispiele, von denen Malta lernen kann. Zusätzlich sollte der Ausbau der Kernenergie ernsthaft in Betracht gezogen werden. Länder wie Frankreich und die Slowakei zeigen beeindruckende Anteile von über 65% ihrer Elektrizität aus Kernenergie. Der Einsatz dieser sauberen Energien würde es Malta ermöglichen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und nachhaltige Energieziele zu erreichen.
Geschichte
Im Laufe der Jahre hat Malta in der Produktion kohlenstoffarmer Elektrizität, insbesondere Solarenergie, keine bedeutenden Fortschritte gemacht. Von 2011 bis 2023 blieb die Energieproduktion aus Solar- und Biokraftstoffen konstant bei 0 TWh. Diese Stagnation in der Vergangenheit ist bedauerlich, da sie die Entwicklung hin zu einer nachhaltigeren und saubereren Energieerzeugung behindert. Es ist an der Zeit, dass Malta proaktiv Maßnahmen ergreift, um diese stagnierende Phase zu überwinden und eine grüne Energiezukunft zu gestalten.








