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Elektrizität in Kuwait im Jahr 2025

Kohlenstoffarmer Elektrizität
0 kWh/person -414
Gesamtelektrizität
16.588 kWh/person -3.544
Kohlenstoffarmer Elektrizität
0 % -2,2
Kohlenstoffintensität
559 gCO2eq/kWh +8,8

Kuwaits Stromverbrauch wurde 2025 laut den vorliegenden Daten vollständig durch fossile Brennstoffe gedeckt. Gas stellte mit rund 58 % deutlich mehr als die Hälfte des Stroms bereit; die übrigen rund 42 % entfielen auf andere fossile Quellen. Kohlenstoffarmer Strom hatte dagegen keinen Anteil. Diese vollständige Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen unterstreicht den Bedarf an sauberer Stromerzeugung, um klimawirksame Emissionen und Luftverschmutzung zu verringern.

Wächst der Strom in Kuwait?

Beim Stromverbrauch pro Kopf zeigt Kuwait gegenüber seinem bisherigen Höchststand keinen Wachstumstrend: 2025 lag er bei rund 16.600 kWh, gegenüber rund 20.100 kWh im Rekordjahr 2006. Das entspricht einem Rückgang um etwa 3.500 kWh beziehungsweise 18 %. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung pro Kopf lag mit 0 kWh deutlich unter dem Rekord von 414 kWh aus dem Jahr 2022. Diese Entwicklung ist besorgniserregend, denn Elektrifizierung und zusätzliche Anwendungen wie KI benötigen mehr sauberen Strom. Die Rekordvergleiche allein zeigen allerdings nicht, ob der gesamte Stromverbrauch zuletzt gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist.

Vorschläge

Kuwait sollte vor allem Solarenergie und Kernenergie ausbauen. Ein besonders relevantes Vorbild sind die benachbarten Vereinigten Arabischen Emirate, die rund 20 % ihres Stroms aus Kernenergie erzeugen. Frankreich und die Slowakei zeigen mit jeweils etwa zwei Dritteln zudem, welchen großen Beitrag Kernenergie zur kohlenstoffarmen Stromversorgung leisten kann. Für Solarenergie bieten sonnenreiche Regionen praktische Orientierung: Im US-Bundesstaat Nevada liefert sie rund 35 % des Stroms, im US-Bundesstaat Arizona rund 19 % und in Jordanien rund 15 %. Kuwait kann daraus lernen, große Solaranlagen und Dachanlagen zügig zu entwickeln und parallel ein Kernenergieprogramm mit langfristiger Planung, qualifizierten Fachkräften und starken Institutionen aufzubauen. Ergänzend lässt sich Wind an geeigneten Standorten prüfen; Dänemark deckt damit beispielsweise mehr als die Hälfte seiner Stromerzeugung.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Die übermittelten historischen Daten zeigen zwischen 2013 und 2020 bei den aufgeführten Wind- und Solarwerten keine messbaren jährlichen Zuwächse. Ein erster kleiner Fortschritt folgte 2021, als die Solarstromerzeugung um 0,1 TWh zunahm, während Wind unverändert blieb. Der deutlich größere Schritt kam 2022 mit einem Zuwachs der Windstromerzeugung um 1,7 TWh; Solar verzeichnete in diesem Jahr keinen weiteren Anstieg. Auch 2023 blieb die Solarstromerzeugung unverändert. Insgesamt stehen damit wenige Wachstumsschritte einer langen Phase der Stagnation gegenüber. Die historischen Veränderungswerte erklären allerdings nicht, weshalb die für 2025 ausgewiesene kohlenstoffarme Stromerzeugung wieder bei null liegt.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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