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Elektrizität in Eswatini im Jahr 2023

439 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-218 #126
1.211 kWh/person Gesamtelektrizität
-339 #149
308 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+15 #83
36 % Kohlenstoffarmer Elektrizität

Eswatini ist stark auf Stromimporte angewiesen, wobei mehr als 60 % seines Stroms aus Netto-Importen stammt. Der Anteil kohlenstoffarmer Energie in der Stromerzeugung liegt bei etwas über einem Drittel, genauer gesagt bei 36,24 %. Wasserkraft macht mehr als ein Fünftel der gesamten Stromerzeugung aus, während Biokraftstoffe bei etwa 14 % und Solarenergie bei nur 2 % liegen. Fossile Brennstoffe nehmen einen sehr geringen Anteil von 1,34 % ein, der ausschließlich durch Kohle gedeckt wird. Es ist klar, dass Eswatini daran arbeiten sollte, seine kohlenstoffarme Stromerzeugung auszubauen, um nachhaltiger zu werden und die Abhängigkeit von Importen zu verringern.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, Ember und Enerdata. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Eswatini?

Die Stromnutzung in Eswatini hat sich in den letzten Jahren nicht wie gewünscht entwickelt. Der aktuelle Stromverbrauch pro Kopf beträgt 1.211 kWh, was einen Rückgang von 339 kWh im Vergleich zum Höchststand von 2007 darstellt. Noch besorgniserregender ist der Rückgang der kohlenstoffarmen Stromerzeugung pro Kopf, der von einem Höchststand von 657 kWh im Jahr 2001 auf derzeit 439 kWh gesunken ist. Diese Entwicklung ist beunruhigend und deutet auf einen Bedarf an verstärkten Bemühungen zur Entwicklung und Nutzung sauberer Energiequellen hin, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch eine stabile und nachhaltige Energieversorgung für künftige Generationen gewährleisten.

Vorschläge

Eswatini sollte von Ländern und Regionen lernen, die erfolgreich kohlenstoffarme Energien ausgebaut haben. Staaten wie Nevada und Libanon haben erfolgreich Solarenergie integriert, wobei Solarenergie dort 33 % bzw. 31 % der Stromerzeugung ausmacht. Auch die erfolgreichen Einbindungen von Windenergie in Uruguay und Irland, wo sie jeweils etwa ein Drittel der Stromerzeugung ausmacht, sind nachahmenswerte Beispiele. Außerdem zeigt die hohe Kernenergie-Nutzung in Frankreich, das 70 % seines Stroms aus Kernenergie bezieht, eine starke Möglichkeit, saubere Energie auf eine große Skala zu nutzen. Durch Investitionen in Solar und Kernenergie könnte Eswatini seinen Energiemix diversifizieren, die Stromerzeugung erhöhen und seine Abhängigkeit von Importen signifikant reduzieren.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Eswatini gab es Höhen und Tiefen. In den 2000er Jahren war der Ausbau der Biokraftstoffe bemerkenswert, und es wurden auch Anstrengungen unternommen, um die Wasserkraft zu verstärken, wie kleinere Verbesserungen im Jahr 2005 zeigen. Doch in den folgenden Jahren kam es zu Rückschlägen, insbesondere bei der Wasserkraftproduktion, die in mehreren Jahren stagnierte oder sogar leicht rückläufig war. Die Entwicklung über die letzten Jahrzehnte zeigt, dass Eswatini, um seine ambitionierten Energieziele zu erreichen, verstärkt in innovative und bewährte Techniken investieren sollte, insbesondere in Solarenergie und Kernenergie, die wesentlich zur Steigerung der kohlenstoffarmen Stromerzeugung beitragen können.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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