In Armenien stammt mehr als die Hälfte der Stromerzeugung aus kohlenstoffarmen Quellen. Diese umfassen annähernd ein Drittel aus Kernenergie und rund 27% aus Wasserkraft, während Solarenergie etwa 7% beiträgt. Fossile Brennstoffe decken etwa 36% der Stromproduktion, wobei dies in Armenien vollständig Gas ist. Es ist erfreulich zu sehen, dass kohlenstoffarme Energiequellen die Mehrheit der Stromerzeugung des Landes ausmachen, was entscheidend zur Reduzierung der Emissionen und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Dennoch besteht ein klarer Bedarf, den Anteil der sauberen Energiequellen weiter zu erhöhen, insbesondere um den Einsatz fossiler Brennstoffe zu reduzieren.
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Wächst der Strom in Armenien?
Der Stromverbrauch in Armenien zeigt ein leichtes Wachstum. Die aktuelle Stromerzeugung pro Kopf liegt bei 3244 kWh, was einen Anstieg gegenüber dem bisherigen Höchststand von 1990 bedeutet. Der bemerkenswerte Zuwachs an kohlenstoffarmer Stromerzeugung, der im Jahr 2025 über 300 kWh pro Person höher liegt als im Jahr 2024, ist besonders erfreulich und zeigt Armeniens Engagement für eine saubere Energiezukunft. Der deutliche Anstieg der kohlenstoffarmen Stromerzeugung könnte als Wegweiser dienen, um den Gesamtstromverbrauch weiterhin nachhaltig zu steigern.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu fördern, sollte Armenien seine erfolgreiche Kernenergie ausbauen. Durch die Erweiterung bestehender Kernkraftwerke kann die Produktion von sauberem Strom erheblich gesteigert werden. Zudem könnten sie von Regionen wie Frankreich und der Slowakei lernen, die einen großen Anteil ihrer Elektrizität aus Kernenergie generieren. Für die Solarenergie kann Armenien von Erfolgsbeispielen wie Kalifornien und Nevada profitieren, die einen hohen Anteil ihrer Elektrizität aus Solarquellen beziehen. Diese Länder könnten als Modelle dienen, um den eigenen Ausbau von Solarenergie voranzutreiben.
Geschichte
Rückblickend auf die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Armenien können in den 1990er Jahren insbesondere Zuwächse in der Wasserkraft festgestellt werden, die jedoch später eher stagnieren. Die Kernenergie erlebte 1996 einen nennenswerten Anstieg, während in den darauffolgenden Jahren Schwankungen zu erkennen sind, insbesondere signifikante Rückgänge zwischen 2016 und 2021. Solche Rückgänge in der Kernenergie sind bedauerlich, da sie die kohlenstoffarme Energie produktion behindern könnten. Doch die jüngsten Erholungen bei der Wasserkraft sind ein positiver Schritt in Richtung einer grüneren Zukunft.





