Elektrizität in Washington, D.C. im Jahr 2024/2025
In Washington, D.C. ist der aktuelle Stand des Stromverbrauchs geprägt von einem großen Anteil an Netto-Importen, die mehr als 95% des Gesamtstrombedarfs ausmachen. Der Anteil kohlenstoffarmer Energiequellen bleibt mit etwa 3% vergleichsweise niedrig. Davon entfällt ein Großteil auf Solarenergie, die fast 3% des Stroms ausmacht. Die sogenannte "Behind-the-Meter"-Solarenergie, die vor Ort direkt von Verbrauchern genutzt wird, trägt ebenfalls einen kleinen Anteil von knapp 3% bei. Der Übergang zu sauberer Energie ist daher noch in einem frühen Stadium, während fossile Brennstoffe dominieren.
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Wächst der Strom in Washington, D.C.?
Obwohl der Stromverbrauch pro Kopf in Washington, D.C. zuletzt rückläufig war, zeigt der Bereich der kohlenstoffarmen Energie einen positiven Trend. Während der höchste Stromverbrauch im Jahr 2011 bei rund 19910 kWh pro Person lag, verringerte sich dieser Wert bis 2025 auf etwa 16147 kWh pro Person. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 3762 kWh. Dennoch hat die Erzeugung kohlenstoffarmer Elektrizität zugenommen, von 491 kWh pro Person im Jahr 2024 auf 553 kWh im Jahr 2025, was eine Zunahme von 63 kWh darstellt. Dieser Anstieg im Bereich der sauberen Energie ist ermutigend und sollte weiter gefördert werden.
Vorschläge
Um die Erzeugung kohlenstoffarmer Elektrizität in Washington, D.C. zu erhöhen, könnte die Region von erfolgreichen Vorbildern lernen. Staaten wie Nevada und Kalifornien erzielen rund ein Drittel ihrer Elektrizität aus Solarenergie, was eine mögliche Strategie für Washington, D.C. sein könnte. Eine weitere Option wäre die Nutzung von Kernenergie, ähnlich wie in Staaten wie New Hampshire und Illinois, wo mehr als die Hälfte des Stroms aus Kernkraft stammt. In Anbetracht der städtischen Gegebenheiten von Washington kann eine Kombination aus Solar- und Kernenergie dabei helfen, den Anteil sauberer Energie deutlich zu steigern und gleichzeitig Umweltverschmutzung und CO2-Emissionen zu reduzieren.
Geschichte
Betrachtet man die Geschichte kohlenstoffarmer Elektrizität in Washington, D.C., so fällt auf, dass der Beitrag von Biokraftstoffen seit 2016 gleich null geblieben ist. Dies verweist auf eine Stagnation im Einsatz dieser Energieform. Im Vergleich zu anderen Energiearten lässt sich keine signifikante Entwicklung kohlenstoffarmer Stromerzeugung feststellen. Diese stagnierende Entwicklung verdeutlicht die Notwendigkeit, den Fokus auf den Ausbau anderer kohlenstoffarmer Energiequellen wie Solar- und Kernenergie zu legen, um den Energiebedarf der Zukunft nachhaltiger zu decken.