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Elektrizität in Uruguay im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
3.774 kWh/person -874
Gesamtelektrizität
3.936 kWh/person -794
Kohlenstoffarmer Elektrizität
96 % -4,0
Kohlenstoffintensität
76 gCO2eq/kWh +50

Uruguay hat es geschafft, beeindruckende 95,87 % seines Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen zu beziehen. Wasserkraft macht dabei mehr als 45 % der Stromerzeugung aus, während Windenergie fast ein Drittel der Erzeugung abdeckt. Außerdem trägt Biokraftstoff mit etwa 14 % bei, und Solarenergie ergänzt dies mit rund 3,6 %. Der verbleibende Anteil von etwa 4 % stammt aus fossilen Brennstoffen. Uruguay spielt zudem eine bedeutende Rolle als Nettoexporteur von Elektrizität, was den Nachbarregionen hilft, ihre Emissionen zu senken. Angesichts dieser Erfolge besteht die nächste Herausforderung darin, andere Sektoren wie Verkehr, Heizung und Industrie zu elektrifizieren, was eine erhebliche Steigerung der Stromerzeugung erfordern wird.

Wächst der Strom in Uruguay?

Trotz dieses hohen Anteils von kohlenstoffarmer Stromproduktion ist der Stromverbrauch in Uruguay nicht gewachsen, sondern im Vergleich zu früheren Spitzenjahren sogar gesunken. Der letzte Stromverbrauch im Jahr 2026 lag bei 3936 kWh pro Person, was einem Rückgang von 794 kWh pro Person gegenüber dem Rekordjahr 2019 entspricht. Auch die kohlenstoffarme Stromproduktion ist zurückgegangen: Die aktuelle Erzeugung liegt bei 3774 kWh pro Person, im Vergleich zu 4648 kWh pro Person im Jahr 2019, was einen Rückgang von 874 kWh pro Person bedeutet. Diese Zahlen zeigen, dass das Land dringend Maßnahmen ergreifen muss, um die Erzeugung von kohlenstoffarmem Strom zu steigern.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Uruguay zu erhöhen, bietet sich eine Erweiterung der bereits bestehenden Windenergieanlagen an, da diese Technologie in Uruguay bereits einen wesentlichen Beitrag zur Stromproduktion leistet. Darüber hinaus könnte Uruguay in Erwägung ziehen, über den Ausbau von Windanlagen hinauszugehen und auch in weitere Technologien wie Solarenergie und Kernkraft zu investieren. Diese sauberen Technologien bieten eine zuverlässige Möglichkeit, den Strombedarf zu decken und gleichzeitig die negativen Auswirkungen fossiler Brennstoffe zu minimieren.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

In den frühen 1980er Jahren verzeichnete Uruguay einen Aufschwung in der Wasserkrafterzeugung, mit signifikanten Zuwächsen in den Jahren 1980 und 1983. In den 1990er Jahren trug die Wasserkraft weiterhin zur Wachstumsphase bei, mit positiven Entwicklungen zwischen 1990 und 1999, obwohl es gelegentliche Rückgänge wie 1998 gab. Anfang der 2000er Jahre erlebte die Wasserkraftproduktion eine weitere Wachstumsphase, jedoch mit Schwankungen durch Jahre wie 2004 und 2006 mit Rückgängen. Eine markante Steigerung wurde 2007 erreicht. In den 2010er Jahren blieb die Wasserkraftproduktion volatil, mit einer bemerkenswerten Zunahme im Jahr 2013. Die letzten Jahre, insbesondere 2020, 2022 und 2023, zeigten erneut Herausforderungen mit Rückgängen, bevor sich 2024 eine Erholung andeutete. Es ist entscheidend, kontinuierliche Anstrengungen zu unternehmen, um diesen kohlenstoffarmen Pfad weiterzuführen und zu optimieren.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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