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Elektrizität in Britische Jungferninseln im Jahr 2023

Kohlenstoffarmer Elektrizität
0 kWh/person 0
Gesamtelektrizität
4.364 kWh/person -2.870
Kohlenstoffarmer Elektrizität
0 % 0
Kohlenstoffintensität
655 gCO2eq/kWh 0

Auf den Britischen Jungferninseln stammte der verbrauchte Strom im Jahr 2023 vollständig aus fossilen Brennstoffen. Kohlenstoffarme Quellen wie Solar, Wind und Kernenergie hatten nach den vorliegenden Daten keinen Anteil am Strommix. Damit ist die Stromversorgung bislang vollständig fossil geprägt. Der Aufbau sauberer Stromerzeugung bietet die Chance, die mit fossilen Brennstoffen verbundenen Treibhausgasemissionen und die Luftverschmutzung zu verringern.

Wächst der Strom in Britische Jungferninseln?

Ein Wachstum des Stromverbrauchs lässt sich gegenüber dem bisherigen Höchststand nicht erkennen: 2023 lag der Verbrauch bei rund 4.400 kWh pro Person, gegenüber rund 7.200 kWh im Rekordjahr 2010. Das entspricht einem Rückgang um etwa 2.900 kWh oder knapp 40 Prozent. Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, ob der Verbrauch auch gegenüber dem unmittelbaren Vorjahr gesunken ist. Die kohlenstoffarme Stromerzeugung verharrte bei null kWh pro Person und damit auf dem bereits für 2000 ausgewiesenen Höchstwert von ebenfalls null. Dieser fehlende Fortschritt ist bedauerlich: Für die künftige Elektrifizierung und zusätzliche Stromnachfrage braucht es einen deutlichen Ausbau sauberer Stromerzeugung.

Vorschläge

Besonders naheliegend ist ein kräftiger Ausbau von Solaranlagen auf Dächern und geeigneten Freiflächen, ergänzt durch Speicher und ein leistungsfähiges Stromnetz. Als Inselregionen bieten der US-Bundesstaat Hawaii und Zypern relevante Beispiele: Beide erzeugen rund 23 Prozent ihres Stroms aus Solar. Cabo Verde zeigt mit jeweils rund 14 Prozent Solar- und Windstrom, dass sich beide Quellen auch in einer Inselregion ergänzen können. Die Britischen Jungferninseln sollten deshalb zusätzlich geeignete Windstandorte prüfen. Auch Kernenergie sollte als langfristige Option untersucht werden, etwa im Rahmen regionaler Zusammenarbeit und unter Berücksichtigung des örtlichen Strombedarfs. Frankreich erzeugt rund zwei Drittel seines Stroms aus Kernenergie und verdeutlicht deren möglichen Beitrag zu einer kohlenstoffarmen Stromversorgung; dieses Modell ist jedoch nicht unmittelbar auf ein kleines Inselnetz übertragbar.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Zur historischen Entwicklung liegen keine jährlichen Angaben über Veränderungen der kohlenstoffarmen Stromerzeugung vor. Deshalb lassen sich weder einzelne Ausbauphasen noch Entwicklungen bestimmter Jahrzehnte zuverlässig beschreiben. Die verfügbaren Eckwerte zeigen lediglich, dass der bisherige Höchstwert im Jahr 2000 und die Erzeugung im Jahr 2023 jeweils bei null kWh pro Person lagen. Ein messbarer Aufbau kohlenstoffarmer Stromerzeugung ist damit in den bereitgestellten Daten nicht dokumentiert – umso wichtiger ist es, nun mit Solar und weiteren geeigneten sauberen Stromquellen einen Wachstumspfad einzuschlagen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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