Elektrizität in St. Pierre und Miquelon im Jahr 2022
Derzeit wird der gesamte Strombedarf in St. Pierre und Miquelon ausschließlich durch fossile Brennstoffe gedeckt. Dies bedeutet, dass mehr als die Hälfte der verbrauchten Elektrizität aus nicht-nachhaltigen Quellen wie Öl, Gas oder Kohle stammt, und es wird keinerlei kohlenstoffarme Energiequellen in der Elektrizitätsproduktion genutzt. Der Einsatz von fossilen Energieträgern in solch erheblichem Umfang ist besorgniserregend, da dies nicht nur zur globalen Erwärmung beiträgt, sondern auch die Luftverschmutzung verschärft, was negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der Bewohner haben kann. Die Umstellung auf kohlenstoffarme Energiequellen wäre ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Sicherung der Energieversorgung des Archipels.
Wächst der Strom in St. Pierre und Miquelon?
Die Frage, ob der Stromverbrauch in St. Pierre und Miquelon wächst, kann mit einem Ja beantwortet werden. Im Jahr 2022 lag der Elektrizitätsverbrauch bei 8735 kWh pro Person, was einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt, als der Verbrauch 8685 kWh pro Person betrug. Dieser Anstieg von 50 kWh pro Person zeigt, dass der Stromverbrauch zwar zunimmt, jedoch nur langsam, was darauf hindeutet, dass es Raum für Verbesserungen gibt, insbesondere in Bezug auf die Nutzung kohlenstoffarmer Energien. Bedauerlicherweise hat sich die kohlenstoffarme Stromerzeugung seit dem Jahr 2000 nicht verändert und liegt weiterhin bei null, wodurch St. Pierre und Miquelon die Möglichkeit verpasst, von den Vorteilen sauberer und nachhaltig produzierter Elektrizität zu profitieren.
Vorschläge
Um die Erzeugung kohlenstoffarmer Elektrizität zu erhöhen, sollte St. Pierre und Miquelon von Regionen lernen, die bereits erfolgreich sind. Betrachtet man Länder wie Frankreich, das mehr als zwei Drittel seines Stroms aus Kernenergie bezieht, oder Dänemark, das 60% aus Wind erzeugt, ist klar ersichtlich, dass sowohl Sonnen- als auch Kernenergie zu signifikanten Anteilen beitragen können. Auch Länder wie Kalifornien und Zypern haben mit Solarenergie beachtliche Fortschritte erzielt. Die geographische Lage von St. Pierre und Miquelon könnte den Einsatz von Solarenergie fördern, und die Entwicklung kleinerer, modularer Kernreaktoren könnte eine geeignete Ergänzung sein, um die Elektrizitätsversorgung nachhaltig zu diversifizieren.
Geschichte
Historisch gesehen hat es in St. Pierre und Miquelon keine nennenswerte Entwicklung in der Nutzung kohlenstoffarmer Energie gegeben. Seit dem Jahr 2000 wird keinerlei kohlenstoffarme Energie erzeugt, was reflektiert, dass weder in den 2000er Jahren noch in den darauffolgenden Jahrzehnten Bemühungen unternommen wurden, die Elektrizitätslandschaft des Archipels in Richtung Nachhaltigkeit zu verändern. Diese Stagnation verursacht Besorgnis, da andere Regionen proaktiv ihre Anteile an kohlenstoffarmer Elektrizität deutlich erhöhen konnten. Die Erschließung sauberer Energiequellen ist entscheidend, um mit der globalen Umstellung auf nachhaltige Energien Schritt zu halten und um einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.













