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Elektrizität in New Jersey im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
3.650 kWh/person +62
Gesamtelektrizität
8.966 kWh/person +152
Kohlenstoffarmer Elektrizität
41 % -1,6
Kohlenstoffintensität
283 gCO2eq/kWh +2,4

Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammten in New Jersey rund 41 % des verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen, während fossile Brennstoffe etwa 36 % ausmachten. Kernenergie lieferte mit knapp einem Drittel den größten Beitrag zur sauberen Stromversorgung. Solarenergie steuerte gut 7 % bei: knapp 5 % entfielen auf Solarstrom für den Eigenverbrauch und rund 2,5 % auf Anlagen der Versorgungsbetriebe. Auf der fossilen Seite dominierte Gas mit gut 35 % des Stromverbrauchs. Netto-Importe deckten weitere knapp 23 %; ihre Zusammensetzung lässt sich aus diesen Daten nicht bestimmen. Mehr heimischer, kohlenstoffarmer Strom könnte fossile Stromerzeugung und damit verbundene Treibhausgasemissionen und Luftverschmutzung verdrängen.

Wächst der Strom in New Jersey?

Der Stromverbrauch wächst: Der jüngste Wert für 2026 beträgt rund 8.970 kWh pro Person und liegt damit 152 kWh beziehungsweise etwa 1,7 % über dem bisherigen Rekord von 2025 mit 8.814 kWh. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung erreichte einen neuen Höchststand: Sie stieg von 3.588 auf 3.650 kWh pro Person, also um 62 kWh oder ebenfalls rund 1,7 %. Dass sowohl der Stromverbrauch als auch die saubere Erzeugung zunehmen, ist erfreulich. Allerdings wächst die kohlenstoffarme Erzeugung bislang nur im gleichen Tempo wie der Verbrauch; für einen deutlich saubereren Strommix und den zusätzlichen Bedarf durch Elektrifizierung und KI wäre ein kräftigerer Ausbau wünschenswert.

Vorschläge

New Jersey sollte seine bestehende Kernenergie ausbauen, etwa durch Leistungserhöhungen bestehender Anlagen, und zusätzliche Kernkraftkapazitäten prüfen. Diese Technologie liefert bereits große Strommengen vor Ort. Als relevante Vorbilder dienen die US-Bundesstaaten New Hampshire und South Carolina, in denen Kernenergie jeweils rund 52 % der Stromerzeugung ausmacht; Frankreich erreicht sogar etwa zwei Drittel. Parallel sollte New Jersey Solarenergie auf Dächern und geeigneten Freiflächen deutlich ausweiten. Der US-Bundesstaat Maine zeigt mit einem Solaranteil von 18 %, dass auch im Nordosten ein wesentlich höherer Beitrag möglich ist; in Kalifornien liegt er bei fast einem Drittel. Ergänzend bietet Windenergie Potenzial: Der US-Bundesstaat Maine erzeugt ebenfalls 18 % seines Stroms aus Wind, das Vereinigte Königreich rund 30 %. Diese Regionen liefern Orientierung für einen breiteren, sauberen Strommix, auch wenn die örtlichen Voraussetzungen unterschiedlich sind.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden historischen Daten zeigen für 2024 einen enttäuschenden Rückgang der Kernstromerzeugung um 0,7 TWh sowie einen Rückgang der Wasserkraft um 0,1 TWh. Der Verlust an Kernstrom war ein deutlicher Rückschritt für die kohlenstoffarme Stromversorgung. In den beiden folgenden Jahren erholte sich die Kernstromerzeugung jeweils um 0,2 TWh; zusammen machten diese Zuwächse den Rückgang von 2024 jedoch noch nicht vollständig wett. Bei Biokraftstoffen und Wind wurden von 2024 bis 2026 keine Veränderungen ausgewiesen, bei Wasserkraft blieb die Erzeugung 2025 unverändert. Die jüngste Erholung der Kernenergie ist begrüßenswert, doch die geringe Dynamik unterstreicht, wie wichtig ein entschlossener Ausbau insbesondere von Kernenergie und Solarenergie ist.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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