Im Jahr 2025 wird der größte Teil des Stromverbrauchs in Arkansas von fossilen Brennstoffen dominiert, wobei mehr als 63 % des Stroms aus Kohle und Gas stammen. Fossile Brennstoffe stellen somit weiterhin eine bedeutende Energiequelle dar, wobei Gas mit fast einem Drittel und Kohle mit ungefähr 30 % Anteil den größten Teil ausmacht. Dennoch erbringt kohlenstoffarme Energie einen wesentlichen Beitrag mit fast 37 % des gesamten Stromverbrauchs. Die Kernenergie ist dabei der Hauptakteur unter den kohlenstoffarmen Quellen und erzeugt fast ein Viertel des Stroms in Arkansas. Solarenergie, die vorwiegend von Versorgungsbetrieben stammt, trägt rund 8 % bei, während Wasserkraft und Biokraftstoffe nur einen kleinen Teil des Stromverbrauchs ausmachen.
Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →
Wächst der Strom in Arkansas?
Der Stromverbrauch in Arkansas zeigt Anzeichen eines positiven Trends. Die jüngsten Daten aus dem Jahr 2025 weisen einen Anstieg des Pro-Kopf-Stromverbrauchs auf 21.619 kWh auf, welcher über dem bisherigen Rekord von 20.718 kWh aus dem Jahr 2023 liegt. Dies entspricht einer Zunahme um 901 kWh pro Person. Besonders bemerkenswert ist der erhebliche Zuwachs an kohlenstoffarmer Stromerzeugung, die mittlerweile 7.952 kWh pro Person erreicht hat, was 956 kWh mehr als der vorherige Rekord des Jahres 2024 ist. Diese Entwicklungen heben den klaren Fortschritt bei der Nutzung kohlenstoffarmer Technologien hervor und deuten darauf hin, dass Arkansas bestrebt ist, seinen Anteil an umweltfreundlichem Strom zu erhöhen.
Vorschläge
Um den kohlenstoffarmen Stromanteil in Arkansas weiter zu steigern, könnten bestehende Kernenergiekapazitäten ausgebaut werden, da Kernenergie bereits erhebliche Mengen an Strom liefert. Zudem könnte Arkansas von Regionen mit erfolgreichen Solar- und Windprojekten lernen. Zum Beispiel hat Kalifornien gezeigt, dass Solarenergie bis zu 31 % des Elektrizitätsbedarfs decken kann. Auch Staaten wie Iowa und South Dakota demonstrieren die Möglichkeiten der Windenergie, indem sie fast 60 % ihres Stroms aus Windkraft beziehen. Diese Beispiele verdeutlichen das Potenzial der erweiterten Nutzung von Kern- und Solarenergie, um fossile Brennstoffe zu verdrängen und zur Senkung der Kohlendioxidemissionen beizutragen.
Geschichte
In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Arkansas gab es in den letzten Jahren deutliche Zuwächse trotz eines kleinen Rückgangs im Jahr 2024. In diesem Jahr sank die Stromerzeugung aus Kernenergie um 0,2 TWh, und auch Wasserkraft verzeichnete einen Rückgang um 0,1 TWh. Doch bereits 2025 erholten sich diese Quellen und übertrafen die vorherigen Erzeugungswerte. Die Kernenergie wuchs um 0,4 TWh und auch Wasserkraft sowie Biokraftstoffe trugen jeweils 0,1 TWh mehr zur Stromerzeugung bei. Insgesamt zeigt die Entwicklung der letzten Jahre einen klaren Trend hin zu verbesserter und erhöhter kohlenstoffarmer Stromerzeugung in Arkansas.








