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Elektrizität in Arkansas im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
7.767 kWh/person -185
Gesamtelektrizität
22.065 kWh/person +446
Kohlenstoffarmer Elektrizität
35 % -1,6
Kohlenstoffintensität
420 gCO2eq/kWh +7,9

In den letzten zwölf Monaten, von Juli 2025 bis Juni 2026, ist der Stromverbrauch in Arkansas von einer Dominanz fossiler Brennstoffe geprägt, die fast zwei Drittel des Gesamten ausmachen. Insbesondere macht Gas mit rund 37% einen beträchtlichen Teil dieser fossilen Energie aus, während Kohle knapp 28% ausmacht. Gleichzeitig gibt es jedoch einen erheblichen Anteil an kohlenstoffarmem Strom, der mehr als ein Drittel der Gesamtproduktion erreicht. Kernenergie spielt dabei eine wichtige Rolle, mit einem Anteil von etwa 21%, gefolgt von Solarenergie, die mit fast 9% über die Hälfte dieser niedrigen Kohlenstoffproduktion ausmacht, und Wasserkraft, die mehr als 4% beiträgt. Während Biokraftstoffe einen kleinen Anteil von etwas mehr als 1% ausmachen, zeigt die Energiematrix von Arkansas doch ein gewisses Engagement für kohlenstoffarme Energiequellen.

Wächst der Strom in Arkansas?

Was das Wachstum des Stromverbrauchs in Arkansas betrifft, gibt es einen leichten Anstieg im Gesamtverbrauch. Der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr 2026 erreichte 22065 kWh, was eine Zunahme von 446 kWh im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Dennoch ist beim kohlenstoffarmen Strom ein leichter Rückgang zu verzeichnen; der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2026 bei 7767 kWh, etwa 185 kWh weniger als der Rekordwert aus dem Jahr 2025. Diese Entwicklung zeigt, dass, während der Gesamtstromverbrauch wächst, insbesondere durch die Elektrifizierung und das Wachstum von Technologien wie KI, die kohlenstoffarme Stromproduktion nicht im gleichen Maße Schritt hält, was Anlass zur Besorgnis gibt.

Vorschläge

Um die Produktion kohlenstoffarmen Stroms zu steigern, könnte Arkansas die Kapazitäten in der Kernenergie ausbauen, da diese bereits signifikante Mengen an kohlenstoffarmem Strom liefert. Andere Regionen wie Südkarolina oder New Hampshire generieren mehr als die Hälfte ihres Stroms mit Kernenergie, was als Vorbild dienen könnte. Außerdem zeigt Nevada, dass auch Solarenergie stark ausgebaut werden kann, mit einem beeindruckenden Anteil von 35% an deren Gesamtstromproduktion. Durch das Lernen von diesen erfolgreichen Regionen und dem strategischen Ausbau sowohl der Kern- als auch der Solarenergie könnte Arkansas seinen Beitrag zur Reduzierung von klima- und umweltschädlichen Emissionen wesentlich erhöhen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromproduktion in Arkansas zeigt einige bemerkenswerte Entwicklungen. Im Jahr 2024 war ein leichter Rückgang in der Kernenergie und Wasserkraft zu verzeichnen, aber dieser wurde 2025 durch eine Zunahme in beiden Bereichen mehr als ausgeglichen. Besorgniserregend ist jedoch das Jahr 2026, in dem ein bedeutender Rückgang der Kernenergieproduktion um 1,1 TWh auftrat, begleitet von einem Rückgang der Wasserkraft von 0,4 TWh, obwohl ein kleines Plus von 0,2 TWh in der Windenergie zu verzeichnen war. Solche Rückgänge in der kohlenstoffarmen Stromproduktion könnten die Bemühungen um eine saubere Energiezukunft beeinträchtigen und erfordern dringende Aufmerksamkeit und Maßnahmen zur Stabilisierung und Erhöhung der Produktion von sauberem Strom in Arkansas.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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