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Elektrizität in Ecuador im Jahr 2023

Weltweites Ranking: #58
76.8% #31 Kohlenstoffarmer Strom
42.52 % #70 Electrification
227.51 watts #123 Erzeugung pro Person
163.24 gCO2eq/kWh #31 Kohlenstoffintensität

Im Jahr 2023 liegt der Stromverbrauch in Ecuador bei insgesamt 35,87 TWh. Davon stammt der größte Teil, nämlich mehr als drei Viertel, aus kohlenstoffarmen Energiequellen. Insbesondere die Wasserkraft liefert fast 27 TWh, was den größten Anteil ausmacht. Fossile Brennstoffe tragen mit insgesamt rund 9 TWh zur Stromerzeugung bei. Der Stromverbrauch pro Kopf in Ecuador liegt mit rund 205 Watt deutlich unter dem globalen Durchschnitt von 425 Watt pro Kopf. Eine niedrige Stromerzeugung kann verschiedene negative Auswirkungen haben, einschließlich wirtschaftlicher Wachstumsbeschränkungen und eingeschränkter Lebensqualität.

Vorschläge

Ecuador könnte seine kohlenstoffarme Stromerzeugung erhöhen, indem es von den Erfolgen anderer Länder lernt. Ein Blick auf China zeigt, dass große Mengen von Windenergie (886 TWh) und Solarenergie (584 TWh) erzeugt werden, was zeigt, dass diese Technologien viel Potenzial haben. Ebenfalls relevant könnten die Beispiele von Ländern sein, die geografisch und wirtschaftlich ähnlich sind wie Brasilien, das erfolgreich 96 TWh durch Windenergie und 52 TWh durch Solarenergie erzeugt. Ecuador könnte durch den Ausbau von Wind- und Solarenergie sowie durch Investitionen in Kernenergie signifikante Fortschritte erzielen, wie dies in den USA (775 TWh Kernenergie) und Frankreich (336 TWh Kernenergie) der Fall ist.

Geschichte

Ein Blick in die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Ecuador zeigt eine variable Entwicklung, vor allem bei der Wasserkraft. In den frühen 1980er Jahren gab es eine langsame, aber stetige Zunahme der Wasserkrafterzeugung. In den Jahren 2007 und 2008 gab es bedeutende Anstiege mit jeweils rund 2 TWh und 2,3 TWh. Allerdings zeigen einige Jahre Rückgänge, wie zum Beispiel die -2,1 TWh im Jahr 2009 und -1,2 TWh im Jahr 2013. Ab 2016 hingegen ist ein bemerkenswerter Anstieg um 2,7 TWh und 4,2 TWh in den Jahren 2017 und 2019 zu verzeichnen. Diese wechselhafte Geschichte unterstreicht die Notwendigkeit stabilerer und effizienterer Investitionen in die kohlenstoffarme Stromproduktion.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1980 bis 1984 die Datenquelle ist EIA.
Für die Jahre 1985 bis 1998 die Datenquelle ist Energy Institute.
Für das Jahr 1999 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2000 bis 2006 die Datenquelle ist Ember.
Für die Jahre 2007 bis 2013 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2014 bis 2023 die Datenquelle ist Ember.
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