Im Zeitraum von April 2025 bis März 2026 wurde in Ecuador mehr als die Hälfte des Stroms durch kohlenstoffarme Energiequellen erzeugt. Fast 75% der Elektrizität stammen aus niederen Kohlenstoffemissionen, wobei Wasserkraft mit etwa 72% den Hauptanteil bildet. Der Anteil der fossilen Brennstoffe liegt bei rund einem Viertel der Gesamtproduktion, wobei Gas weniger als 3% ausmacht. Die Netto-Importe von Elektrizität machen knapp über 1% und Biokraftstoffe etwa 1% aus. Diese deutliche Dominanz der kohlenstoffarmen Energien zeigt Ecuadors Bestreben, saubere und nachhaltige Energiequellen zu nutzen, um den Bedarf zu decken.
Wächst der Strom in Ecuador?
Der Stromverbrauch in Ecuador ist in den letzten Jahren leicht gestiegen. Im Jahr 2026 erreichte der Pro-Kopf-Verbrauch 2124 kWh, was einen Anstieg von 20 kWh im Vergleich zum bisherigen Höchstwert im Jahr 2025 darstellt. Auch die Erzeugung von kohlenstoffarmer Energie hat sich mit einem Anstieg um 3 kWh von 1570 auf 1573 kWh verbessert. Diese Zahlen zeigen einen positiven Trend sowohl im Gesamtstromverbrauch als auch in der Nutzung sauberer Energiequellen, was für das zukünftige Wachstum und die Energiewende des Landes von großer Bedeutung ist.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung weiter zu steigern, kann sich Ecuador an erfolgreichen Regionen orientieren, die verstärkt auf Solar- und Kernenergie setzen. Frankreich und die Slowakei zeigen mit einem hohen Anteil an Kernenergie, wie effizient und sauber diese Energiequelle sein kann. Kalifornien und Chile haben eindrucksvolle Fortschritte in der Solarenergie gemacht. Durch den Ausbau dieser nachhaltigen Energieformen kann Ecuador nicht nur seinen ökologischen Fußabdruck verringern, sondern sich auch unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen. Der Fokus auf die Entwicklung von Solar- und Kernenergie kann dem Land helfen, die nationale Energieversorgung langfristig zu sichern und die Umwelt zu schonen.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
Von den frühen 1980er Jahren bis jetzt hat sich die Nutzung der Wasserkraft in Ecuador erheblich verändert. In den Jahren 1983 und 1984 gab es moderate Zuwächse, während die 1990er Jahre sowohl Steigerungen als auch Rückgänge verzeichneten. Besonders hervorzuheben ist das Jahr 1995, in dem ein Rückgang von 1,4 TWh zu verzeichnen war. Ab 2007 begann ein starker Anstieg, mit bemerkenswerten Zuwächsen von 1,9 TWh 2007 und 4,3 TWh 2017. 2025 war ein Rekordjahr mit einem Plus von 5,1 TWh. Trotz einzelner Rückgänge wie 2009 oder 2024 zeigt die Geschichte eine klare Entwicklung hin zu einer stärkeren Abhängigkeit von kohlenstoffarmen Quellen, was Ecuador in eine vorteilhafte Position für die Zukunft bringt.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.













