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Elektrizität in Dominikanische Republik im Jahr 2024

367 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
2.204 kWh/person Gesamtelektrizität
534 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+159 #174
17 % Kohlenstoffarmer Elektrizität

Derzeit basiert der Großteil des Stromverbrauchs in der Dominikanischen Republik auf fossilen Brennstoffen, die mehr als vier Fünftel der Stromversorgung ausmachen. Gas trägt dazu mit etwas über vierzig Prozent bei, während Kohle fast dreißig Prozent der Stromproduktion ausmacht. Im Gegensatz dazu machen kohlenstoffarme Energiequellen einen wesentlich kleineren Anteil von knapp 17 Prozent aus, aufgeteilt in Wasserkraft mit fast sechs Prozent, Solarenergie mit ebenfalls knapp sechs Prozent und Windkraft mit gut vier Prozent. Diese Zahlen zeigen, dass der Strommix in der Dominikanischen Republik stark von fossilen Energien dominiert wird, obwohl es auch bedeutende Beiträge von sauberen Energiequellen gibt.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen Ember, IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Dominikanische Republik?

Der Stromverbrauch pro Person in der Dominikanischen Republik zeigt ein Wachstum. Im Jahr 2024 erreichte er 2.204 kWh pro Person, was einen Anstieg von 99 kWh im Vergleich zum bisherigen Rekord im Jahr 2023 darstellt. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung pro Person ist gestiegen und hat mit 367 kWh im Jahr 2024 einen neuen Höchststand erreicht, verglichen mit 343 kWh im Jahr 2021. Dieses Wachstum, sowohl im Gesamtstromverbrauch als auch in der kohlenstoffarmen Stromproduktion, ist ein positives Zeichen und reflektiert ein gesteigertes Interesse an Technologien, die weniger CO2 ausstoßen, was besonders im Hinblick auf den Klimawandel und die Notwendigkeit der Dekarbonisierung bemerkenswert ist.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu steigern, könnte die Dominikanische Republik von den Erfahrungen anderer Länder lernen, die erfolgreich saubere Energien nutzen. Länder wie Dänemark, wo 60 Prozent der Stromerzeugung aus Wind stammt, zeigen, dass der Ausbau von Windenergie erhebliche Beiträge zur Stromversorgung leisten kann. Im Bereich der Solarenergie kann die Dominikanische Republik von Ländern wie Kalifornien und Zypern lernen, wo die Sonnenenergie bedeutende Anteile von 31 Prozent beziehungsweise 23 Prozent der Stromerzeugung ausmacht. Zudem wäre der Ausbau von Kernenergie eine Überlegung wert, wie es in Ländern wie Frankreich und der Slowakei der Fall ist, wo Kernenergie etwa zwei Drittel der Stromerzeugung ausmacht. Ein verstärkter Fokus auf den Ausbau dieser sauberen Energiequellen könnte die Dominikanische Republik dabei unterstützen, den Anteil fossiler Brennstoffe zu reduzieren und die Stromversorgung nachhaltiger zu gestalten.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Ein Rückblick auf die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in der Dominikanischen Republik zeigt, dass es seit Mitte der 1970er Jahre bedeutende Schwankungen beim Wasserkraftausbau gab. In den 1980er Jahren gab es kleinere Anstiege und Rückgänge, während die 1990er Jahre von einer leichten Erholung geprägt waren. Der Start in das 21. Jahrhundert brachte zunächst erneute Rückschläge, doch zwischen 2016 und 2017 erlebte die Wasserkraft einen Aufschwung. Im Jahr 2022 gab es jedoch wieder einen Rückgang sowohl in der Wasserkraft- als auch in der Wind- und Solarenergieerzeugung, gefolgt von einem Wiederaufschwung dieser letzteren beiden bis 2023. Langfristig gesehen ist es wichtig, diesen positiven Trend fortzusetzen und sich auf eine stabile Erweiterung der kohlenstoffarmen Kapazitäten zu konzentrieren, um eine nachhaltig gesicherte Stromversorgung in der Zukunft zu gewährleisten.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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