In der Dominikanischen Republik wird fast vier Fünftel des Stromverbrauchs durch fossile Brennstoffe gedeckt, wobei Gas mit fast 40 % und Kohle mit etwa 29 % die Hauptquellen darstellen. Kohlenstoffarme Energien machen einen kleinen, aber bedeutsamen Teil des Strommixes aus, mit insgesamt rund 21 %. Solarenergie ist dabei die dominierende kohlenstoffarme Auswahl mit etwa 9 %, gefolgt von Wasserkraft mit etwa 6,5 % und Windenergie mit knapp 5 %. Der hohe Anteil an fossilen Brennstoffen bietet jedoch Raum und Notwendigkeit für eine verstärkte Umstellung auf kohlenstoffarme Energiequellen, um klimabedingte und umweltverschmutzende Auswirkungen zu mindern.
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Wächst der Strom in Dominikanische Republik?
Beim Blick auf den Stromverbrauch in der Dominikanischen Republik zeigt sich ein leichter Rückgang im Gesamtverbrauch, da der Pro-Kopf-Verbrauch von 2204 kWh im Jahr 2024 auf 2067 kWh im Jahr 2025 gesunken ist, was einen Rückgang von 137 kWh bedeutet. Interessanterweise verzeichnete die kohlenstoffarme Stromerzeugung einen bemerkenswert positiven Trend, da der Pro-Kopf-Anteil hier um 73 kWh gestiegen ist, von 367 kWh im Jahr 2024 auf 440 kWh im Jahr 2025. Diese Veränderung deutet darauf hin, dass während der Gesamtstromverbrauch rückläufig war, die Dominikanische Republik Fortschritte beim Umstieg auf sauberere Energiequellen machte, was Hoffnung für die umweltfreundliche Entwicklung des Energiesektors gibt.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu erhöhen, könnte die Dominikanische Republik von anderen Ländern und Regionen lernen, die erfolgreich auf saubere Energiequellen umgestiegen sind. Länder wie Dänemark und Uruguay haben stark in Windenergie investiert, während Staaten wie Kalifornien bemerkenswerte Erfolge mit Solarenergie erzielt haben. Für die Dominikanische Republik wäre es sinnvoll, ihre Solar- und Windkapazitäten zu erweitern, ähnlich wie Nevada und Kalifornien. Darüber hinaus könnte die Einführung von Kernkraftwerken, inspiriert von Ländern wie Frankreich und der Slowakei, die beide stark auf Kernenergie setzen, eine bedeutende Rolle spielen, um die Dominikanische Republik auf den Weg zu einer nachhaltigeren Energieversorgung zu bringen.
Geschichte
Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in der Dominikanischen Republik zeigt einige Schwankungen. In den frühen 1980er Jahren gab es eine Zunahme der Wasserkraft, jedoch folgten darauf negative Veränderungen gegen Ende dieses Jahrzehnts. In den 1990er Jahren blieb die Wasserkraftproduktion relativ stabil mit leichten Auf- und Abschwüngen. In den letzten Jahren haben Investitionen in Solar- und Windenergie Früchte getragen. Besonders positiv zu vermerken ist das Jahr 2023, in dem sowohl Solar- als auch Windenergie signifikant zunahmen. Dies stellt eine Erholung nach den Rückgängen im Jahr 2022 dar und macht Hoffnung darauf, dass die Dominikanische Republik ihren Weg in eine kohlenstoffärmere Energiefuture fortsetzt.





