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Elektrizität in Burundi im Jahr 2023

20 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-2,5 #190
36 kWh/person Gesamtelektrizität
-4,2 #204
263 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+203 #63
55 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-22 #69

Der aktuelle Zustand des Stromverbrauchs in Burundi zeigt einen recht niedrigen Stand im Vergleich zum globalen Durchschnitt. Die Gesamtstromerzeugung beträgt 36 kWh pro Person im Jahr 2023. Dies steht im krassen Gegensatz zum globalen Durchschnitt von 3.649 kWh pro Person, der mehr als hundertmal höher ist. Ein bedeutender Teil der Stromerzeugung in Burundi, nämlich über die Hälfte, stammt aus kohlenstoffarmen Quellen, insbesondere aus Wasserkraft. Der Rest stammt aus fossilen Brennstoffen. Ein solch geringes Niveau der Elektrizitätserzeugung kann erhebliche negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und das allgemeine Wohlstandsniveau der Bevölkerung haben. Es kann die Industrialisierung, Bildung und den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, die auf Strom angewiesen sind, ernsthaft beeinträchtigen.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, Ember und Enerdata. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Burundi?

In Bezug auf das Wachstum des Stromverbrauchs scheint Burundi in den letzten Jahren einen Rückgang zu verzeichnen. Mit einer Gesamtstromerzeugung von 36 kWh pro Person hat sich der Bedarf im Vergleich zum Rekordjahr 2019, wo er bei 40 kWh pro Person lag, um 4 kWh verringert. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung ist von ihrem Höchststand im Jahr 2020 von 22 kWh pro Person auf 20 kWh gesunken. Dieser Rückgang deutet auf Stagnation hin, die für die Zukunft des Landes besorgniserregend ist, da mehr Energieinvestitionen erforderlich sind, um den Anforderungen einer wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden und gleichzeitig klimaneutralen Zielen nachzukommen.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu steigern, kann Burundi von erfolgreichen Regionen lernen, die bedeutende Fortschritte bei der Nutzung von Solar- und Kernenergie gemacht haben. Länder wie China und Indien haben beträchtliche Mengen an Solar- (1114 TWh bzw. 153 TWh) und Windenergie (1093 TWh bzw. 102 TWh) erzeugt, während die Vereinigten Staaten stark von Kernenergie profitieren (778 TWh). Burundi sollte sich bemühen, Solar- und potenziell Kernenergie zu entwickeln, um die Lücke zu schließen. Solartechnologien bieten insbesondere eine flexible, kostengünstige und umweltfreundliche Lösung, die gut zu den klimatischen Bedingungen Burundis passt, während die umfassende Nutzung von Kernenergie langfristig eine stabile Versorgung gewährleisten kann.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Burundi zeigt bisher keine signifikanten Veränderungen. Seit den 1990er Jahren ist die Stromerzeugung aus Wasserkraft relativ stabil und es wurden keine großen Wege der Diversifizierung geebnet. Erst im Jahr 2016 wurde die Nutzung von Solarenergie ohne wesentlichen Fortschritt gemeldet. Angesichts dieses Szenarios ist es umso wichtiger, dass Burundi eine umfassende Strategie entwickelt, um erhebliche Fortschritte in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung zu erzielen. Dies umfasst die Notwendigkeit von Investitionen in moderne Solarprojekte, Unterstützung durch internationale Kooperationen und die Möglichkeit, langfristig in den Ausbau der Kernenergie zu investieren, um die Energiezukunft des Landes zu sichern.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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