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Elektrizität in Vermont im Jahr 2024/2025

3.677 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-7.967 #54
9.509 kWh/person Gesamtelektrizität
-2.146 #54
279 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+253 #73
39 % Kohlenstoffarmer Elektrizität

In den letzten zwölf Monaten, beginnend im September 2024 bis August 2025, wurde der Großteil des Stromverbrauchs in Vermont durch Netto-Importe gedeckt, die mehr als die Hälfte des gesamten Verbrauchs ausmachten, nämlich etwa 61%. Die verbliebenen 39% stammten aus kohlenstoffarmen Quellen, was beachtenswert ist, aber es gibt noch viel Luft nach oben. Wasserkraft trug etwas mehr als 17% zum Mix bei und war damit die dominierende einheimische kohlenstoffarme Energiequelle. Solarenergie machte fast 8% aus, wobei die Aufteilung nahezu gleich war zwischen Eigenverbrauch (etwa 4%) und Versorgungsunternehmen (knapp 4%). Auch Biokraftstoffe und Windenergie trugen jeweils ungefähr 7% bzw. 6% bei. Leider bleibt der Anteil an fossilen Energieträgern trotz dieser Bemühungen erheblich, was den dringenden Bedarf an sauberer Energieerzeugung unterstreicht.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Vermont?

Vermonts Stromverbrauch zeigt eine rückläufige Tendenz. Im Jahr 2025 betrug der Pro-Kopf-Stromverbrauch 9509 kWh, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Rekordjahr 2009 mit 11655 kWh bedeutet, ein Minus von rund 2100 kWh. Dies könnte auf eine verbesserte Energieeffizienz oder eine veränderte Nachfrage hindeuten, aber es könnte auch den Mangel an Wachstumsdynamik belegen, wie sie für die Zukunft nötig wäre. Was noch alarmierender ist, ist der drastische Rückgang der kohlenstoffarmen Energieerzeugung auf 3677 kWh/Person von vorher 11644 kWh im Jahr 2009, ein dramatischer Einbruch um fast 8000 kWh. Dies zeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um den Ausbau kohlenstoffarmer Energiequellen in Vermont voranzutreiben.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu erhöhen, kann Vermont von Regionen lernen, die erfolgreich auf Solar- und Kernenergie setzen. Staaten wie Nevada, die ein Drittel ihrer strombasierten Energie aus Solarenergie erzeugen, könnten als Vorbild dienen. Ebenso sind New Hampshire und Connecticut mit ihren starken Anteilen an Kernenergie von mehr als einem Drittel bzw. mehr als einem Viertel eine weitere Möglichkeit zur Inspiration. Hierbei könnte ein dualer Ansatz verfolgt werden, der den Ausbau der Solarenergie vorantreibt und zugleich die Einführung oder Erweiterung der Kernenergie in Betracht zieht. Eine stärker diversifizierte kohlenstoffarme Stromerzeugung würde Vermont helfen, sowohl Unabhängigkeit als auch Nachhaltigkeit zu stärken.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In der Vergangenheit war Vermont stark von Kernenergie abhängig, jedoch war diese Entwicklung oft unstetig. In den frühen 2000er Jahren gab es einen Zuwachs an Kernenergie, insbesondere in den Jahren 2005 und 2006. Jedoch war diese Unterstützung instabil, wie der Rückgang in den späteren Jahren zeigt, insbesondere mit einer großen Verringerung im Jahr 2010. Im Gegensatz dazu schwankte die Wasserkrafterzeugung ebenfalls, mit mehreren Jahren negativer Trends, aber auch sporadischen Zuwächsen wie 2023. Solche Schwankungen in der kohlenstoffarmen Energieerzeugung machen deutlich, wie wichtig eine konstante strategische Unterstützung bei der Aufrechterhaltung und dem Ausbau kohlenstoffarmer Energiequellen für die Stabilität und Nachhaltigkeit des Energieprofils Vermonts ist.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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