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Elektrizität in Vermont im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
3.848 kWh/person -333
Gesamtelektrizität
9.778 kWh/person +201
Kohlenstoffarmer Elektrizität
39 % -6,8
Kohlenstoffintensität
276 gCO2eq/kWh +26

Von Juli 2025 bis Juni 2026 wurden in Vermont rund 61 % des Stromverbrauchs durch Netto-Importe gedeckt; etwa 39 % entfielen auf kohlenstoffarme Stromerzeugung innerhalb Vermonts. Wasserkraft lieferte rund 18 %, Solar insgesamt gut 9 %, Biokraftstoffe rund 6 % und Wind gut 5 %. Bei Solar entfielen knapp 6 % auf Eigenverbrauch und knapp 4 % auf Versorgungsbetriebe; diese beiden Anteile sind bereits im gesamten Solaranteil enthalten. Eine lokale Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen wird in den vorliegenden Daten nicht ausgewiesen. Da die Zusammensetzung der Netto-Importe unbekannt ist, lässt sich jedoch nicht bestimmen, welcher Anteil des gesamten verbrauchten Stroms kohlenstoffarm beziehungsweise fossil erzeugt wurde.

Wächst der Strom in Vermont?

Der Stromverbrauch pro Person wächst: Der aktuelle Wert für 2026 liegt bei rund 9.800 kWh und damit etwa 200 kWh beziehungsweise 2 % über dem bisherigen Rekord von 2025. Das ist eine positive Entwicklung angesichts des zusätzlichen Strombedarfs durch Elektrifizierung und KI. Die lokale kohlenstoffarme Stromerzeugung hält damit allerdings nicht Schritt: Sie erreicht aktuell rund 3.850 kWh pro Person und liegt damit etwa 330 kWh beziehungsweise 8 % unter dem bisherigen Höchststand von 2023. Dieser Rückgang ist besorgniserregend: Vermont braucht nicht nur mehr Strom, sondern insbesondere einen wachsenden Beitrag sauberer Stromerzeugung.

Vorschläge

Vermont sollte Solar auf Dächern und durch Versorgungsbetriebe ausbauen, zusätzliche Windprojekte ermöglichen und den Aufbau von Kernenergie prüfen. Besonders relevante Vorbilder sind die nahe gelegenen US-Bundesstaaten New Hampshire und Connecticut: Dort liefert Kernenergie rund 52 % beziehungsweise 36 % der Stromerzeugung. Auch Frankreich zeigt mit rund zwei Dritteln Kernenergie, welchen großen Beitrag diese kohlenstoffarme Quelle leisten kann. Für Wind bietet der US-Bundesstaat Maine mit rund 18 % ein regionales Beispiel. Bei Solar sind Deutschland mit etwa 20 % und der US-Bundesstaat Kalifornien mit rund 31 % erfolgreiche Vergleichsregionen. Vermont kann daraus lernen, mehrere saubere Stromquellen parallel zu entwickeln und den Ausbau durch verlässliche Planung sowie leistungsfähige Stromnetze zu unterstützen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden historischen Angaben für 2024 bis 2026 zeigen vor allem einen Rückgang der Wasserkraft: Ihre Stromerzeugung sank 2024 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 TWh und anschließend 2025 und 2026 jeweils um weitere 0,1 TWh. Zusammengenommen ergibt sich damit ein Rückgang von 0,5 TWh. Bei Wind und Biokraftstoffen weisen die Daten in allen drei Jahren keine Veränderung aus. Diese Kombination aus sinkender Wasserkrafterzeugung und stagnierenden weiteren kohlenstoffarmen Quellen ist enttäuschend und unterstreicht die Notwendigkeit zusätzlicher sauberer Stromerzeugung, insbesondere aus Solar, Wind und Kernenergie. Angaben zur historischen Entwicklung von Solar und Kernenergie enthält diese Datenreihe nicht.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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