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Elektrizität in Rhode Island im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
1.291 kWh/person -24
Gesamtelektrizität
8.960 kWh/person -1.039
Kohlenstoffarmer Elektrizität
14 % -0,16
Kohlenstoffintensität
431 gCO2eq/kWh +2,3

Von Juli 2025 bis Juni 2026 entfielen in Rhode Island rund 86 % des Stromverbrauchs auf fossile Brennstoffe: Gas dominierte mit etwa 84 %, während Öl knapp 2 % beitrug. Kohlenstoffarmer Strom machte lediglich rund 14 % aus. Solar war mit knapp 11 % die wichtigste saubere Stromquelle, davon rund 8 % aus Anlagen der Versorgungsbetriebe und 3 % aus Anlagen für den Eigenverbrauch. Wind und Biokraftstoffe lieferten jeweils knapp 2 %. Damit bleibt die Stromversorgung stark von fossilen Brennstoffen abhängig, deren Nutzung zum Klimawandel und zur Luftverschmutzung beiträgt.

Wächst der Strom in Rhode Island?

Gemessen an den angegebenen Pro-Kopf-Werten wächst der Stromverbrauch gegenüber dem bisherigen Rekord nicht: Der jüngste Wert für 2026 beträgt rund 8.960 kWh pro Person, gegenüber etwa 10.000 kWh im Rekordjahr 2023. Das sind rund 1.040 kWh beziehungsweise 10 % weniger. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung liegt mit rund 1.290 kWh pro Person knapp unter ihrem Rekord von etwa 1.314 kWh aus dem Jahr 2023 – ein Rückgang von ungefähr 2 %. Dieser Abstand zum Höchststand ist besorgniserregend, weil für die Elektrifizierung und den wachsenden Strombedarf durch künstliche Intelligenz mehr saubere Stromerzeugung benötigt wird. Ein Vergleich mit dem unmittelbar vorherigen Jahr lässt sich aus diesen Angaben allerdings nicht ableiten.

Vorschläge

Rhode Island sollte vor allem seine bereits bedeutende Solarstromerzeugung ausbauen, sowohl durch größere Anlagen als auch durch zusätzliche Dachanlagen. Als Vorbilder dienen die US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada, in denen Solar rund 31 % beziehungsweise 35 % der Stromerzeugung liefert. Für Kernenergie sind die benachbarten US-Bundesstaaten Connecticut und New Hampshire besonders relevant: Dort stammen rund 36 % beziehungsweise 52 % des erzeugten Stroms aus Kernenergie. Rhode Island sollte deshalb auch eigene Kernenergieprojekte und eine Zusammenarbeit beim Ausbau regionaler Kernenergiekapazitäten prüfen. Ergänzend bietet Wind weiteres Potenzial: Der US-Bundesstaat Maine erreicht damit rund 18 %, Dänemark sogar 57 %. Diese Regionen zeigen, wie ein gezielter Ausbau von Solar, Wind und Kernenergie den Anteil kohlenstoffarmen Stroms deutlich erhöhen kann.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden historischen Angaben für 2024 bis 2026 zeigen bei den erfassten Stromquellen überwiegend Stillstand. Im Jahr 2024 sank die Stromerzeugung aus Biokraftstoffen um 0,1 TWh; für Wind und Wasserkraft wurde keine Veränderung ausgewiesen. In den Jahren 2025 und 2026 lagen die angegebenen Veränderungen bei allen drei Quellen jeweils bei null. Ein Wachstumsschub bei Wind ist in diesen Daten somit nicht erkennbar, was angesichts des Bedarfs an zusätzlichem sauberem Strom enttäuschend ist. Angaben zur Entwicklung von Solar und Kernenergie fehlen in dieser historischen Reihe, sodass sie keine vollständige Bewertung der kohlenstoffarmen Stromerzeugung erlaubt.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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