Elektrizität in Delaware im Jahr 2024/2025
Der aktuelle Zustand des Stromverbrauchs in Delaware im Zeitraum von September 2024 bis August 2025 zeigt, dass die Netto-Importe die dominierende Rolle spielen, indem sie über die Hälfte – etwa 60 % – der Energieversorgung ausmachen. Fossile Brennstoffe tragen fast 37 % zur Stromerzeugung bei, wobei Gas mit etwa 32 % den größten Anteil unter den fossilen Brennstoffen hat und Kohle lediglich etwa 2,5 % ausmacht. Kohlenstoffarme Energien umfassen nur einen kleinen Teil, nämlich knapp 3,5 %, wobei Solarenergie den größten Teil davon mit knapp über 3 % ausmacht. Diese Verteilung zeigt eine Abhängigkeit von Importen und fossilen Brennstoffen, während kohlenstoffarme Energiequellen noch nicht stark vertreten sind.
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Wächst der Strom in Delaware?
Bezüglich des Wachstums des Stromverbrauchs in Delaware zeigt der aktuelle elektrische Pro-Kopf-Verbrauch von 12.034 kWh im Jahr 2025 einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum bisherigen Rekord von 16.006 kWh im Jahr 2005. Diese signifikante Verringerung von etwa 4.000 kWh pro Person kann darauf hinweisen, dass der allgemeine Stromverbrauch stagniert oder sogar rückläufig ist. Erfreulicherweise gibt es jedoch positive Nachrichten im Bereich der kohlenstoffarmen Stromerzeugung. Der Pro-Kopf-Wert für kohlenstoffarme Energie ist leicht auf 414 kWh gestiegen, was einen kleinen, aber ermutigenden Fortschritt im Vergleich zum vorherigen Rekord von 400 kWh im Jahr 2023 darstellt. Dies deutet darauf hin, dass es ein zartes Wachstum in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung gibt.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Delaware zu steigern, könnte der Staat von erfolgreichen Regionen lernen, die in ihrem Energiemix auf Solar- und Kernenergie setzen. Beispielsweise hat Kalifornien mit 29 % sowie Nevada mit 33 % der Stromerzeugung aus Solarenergie beeindruckende Ergebnisse erzielt, während Staaten wie New Hampshire (54 %) und South Carolina (53 %) einen erheblichen Anteil ihrer Stromerzeugung Kernenergie zu verdanken haben. Durch die Förderung von Solarenergie durch Infrastrukturentwicklung sowie die Unterstützung und Expansion der Kernenergie könnte Delaware seinen Anteil an kohlenstoffarmem Strom erheblich steigern. Diese Maßnahmen könnten zu einer nachhaltigeren Energiezukunft beitragen und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern.
Geschichte
Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Delaware zeigt im Wesentlichen geringe Fortschritte in den letzten Jahren. In den frühen 2000er Jahren gab es kaum Veränderungen bei der Nutzung von Biokraftstoffen, und seit über einem Jahrzehnt ist keine signifikante Erhöhung der kohlenstoffarmen Stromerzeugung zu verzeichnen. 2012 wurden Solarenergieprojekte initiiert, jedoch ohne nennenswerten Einfluss auf die Gesamtbilanz der kohlenstoffarmen Stromquellen. Dieser minimalistische Ansatz in den letzten Jahrzehnten lässt Raum für Kritik und drängt zu einer dringenden Neubewertung der Strategie Delawares zur Förderung sauberer Energien. Durch die Nichtberücksichtigung wesentlicher Quellen wie Wind und eine schleppende Förderung von Solar- oder Kernenergie wurde keine entscheidende Transformation im Energiesektor erzielt, was dringend geändert werden muss, um die zukünftige Nachfrage zu erfüllen.


