Elektrizität in Delaware im Jahr 2024/2025
In Delaware liegt der derzeitige Stand des Stromverbrauchs in den letzten zwölf Monaten, von September 2024 bis August 2025, bei einem deutlichen Schwerpunkt auf Netto-Importe, die mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs ausmachen, nämlich etwa 59%. Fossile Brennstoffe spielen mit 39% ebenfalls eine bedeutende Rolle im Energiemix des Bundesstaates. Innerhalb dieser fossilen Brennstoffe dominiert Gas mit etwa 34%, während Kohle eine sehr geringe Rolle von nur ungefähr 3% spielt. Bedauerlicherweise sind kohlenstoffarme Energien, die als besonders umweltfreundlich gelten, in Delaware noch unterrepräsentiert, sie machen nur etwa 2% des Stromverbrauchs aus. Insbesondere Solarenergie trägt mit knapp anderthalb Prozent nur einen geringen Teil dazu bei. Insgesamt zeigt sich, dass der Anteil an sauberer Energie in Delaware noch deutlich gesteigert werden muss, um eine nachhaltigere Zukunft zu gewährleisten.
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Wächst der Strom in Delaware?
Der aktuelle Stand der Elektrizitätsnutzung von 11.310 kWh pro Person im Jahr 2025 stellt einen Rückgang im Vergleich zum früheren Rekord im Jahr 2005 dar, als der Pro-Kopf-Verbrauch bei 15.116 kWh lag. Dies entspricht einem Minus von 3.806 kWh, was auf eine klare Reduktion des Energieverbrauchs hindeutet. Darüber hinaus ist auch die Erzeugung von kohlenstoffarmer Elektrizität leicht zurückgegangen; von einem Rekord von 218 kWh pro Person im Jahr 2023 auf aktuell 207 kWh pro Person, was einem Rückgang von 11 kWh entspricht. Der Rückgang sowohl im Gesamtverbrauch als auch in der Erzeugung kohlenstoffarmer Energie ist besorgniserregend und weist darauf hin, dass Bemühungen zur Steigerung der nachhaltigen Elektrizität dringend nötig sind.
Vorschläge
Um den Anteil kohlenstoffarmer Elektrizität zu erhöhen, könnte Delaware von anderen erfolgreicheren Regionen lernen. Staaten wie New Jersey und Connecticut setzen stark auf Kernenergie, die hohe Anteile von bis zu 36% des Strommixes erreicht. Im Bereich der Windenergie zeigen Staaten wie Iowa und South Dakota beeindruckende Ergebnisse mit Anteilen um die 60%. Delaware könnte von solch vorbildlichen Regionen inspiriert werden, insbesondere durch den Ausbau der Solar- und Kernenergie-Infrastruktur. Der erfolgreiche Einsatz von Solartechnologie in Kalifornien, wo Solarenergie 21% des Strommixes ausmacht, zeigt, dass Solarenergie einen noch viel größeren Anteil erreichen könnte. Fazit ist, dass Delaware dringend in den Ausbau sauberer Energien wie Solar und Kernenergie investieren sollte, um Klimaschutzziele zu erreichen und nachhaltigen Strom bereitzustellen.
Geschichte
In den letzten Jahrzehnten war die Entwicklung kohlenstoffarmer Elektrizitätsquellen in Delaware eher schleppend. In den späten 2000er Jahren gab es einen kleinen Anstieg an Biokraftstoffen, aber ab 2009 stagnierte dieser Bereich größtenteils mit regelmäßigen Nullwachstumsraten. Ähnlich unbedeutend war das Wachstum von Solarenergie, die erst im Jahr 2023 einen kleinen Anstieg von 0,1 TWh verzeichnete, jedoch in den Jahren 2024 und 2025 wieder stagnierte. Besonders kritisch zu betrachten ist, dass keine signifikanten Investitionen oder Entwicklungen hin zu kohlenstoffarmer Elektrizität sichtbar werden, was einen grundlegenden Richtungswechsel in der Energiepolitik Delawares notwendig macht, um eine nachhaltige und klimafreundliche Energiezukunft zu sichern.