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Elektrizität in Delaware im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
455 kWh/person +35
Gesamtelektrizität
12.203 kWh/person -25
Kohlenstoffarmer Elektrizität
3,7 % +0,26
Kohlenstoffintensität
426 gCO2eq/kWh -7,5

Von Juli 2025 bis Juni 2026 deckte Delaware mehr als die Hälfte seines Stromverbrauchs durch Netto-Importe: Ihr Anteil lag bei rund 56 %. Fossile Brennstoffe lieferten etwa 38 %, fast vollständig aus Gas mit rund 37 %. Kohlenstoffarmer Strom aus eigener Erzeugung deckte dagegen nur knapp 4 % des Verbrauchs. Davon entfielen rund 3,4 % auf Solarstrom: etwa 1,8 % auf Solar für den Eigenverbrauch und 1,6 % auf Anlagen der Versorgungsbetriebe. Die Herkunft der Netto-Importe ist nicht aufgeschlüsselt; sie lassen sich deshalb anhand dieser Daten weder den fossilen noch den kohlenstoffarmen Quellen zuordnen.

Wächst der Strom in Delaware?

Beim Stromverbrauch pro Person zeigt Delaware bislang kein neues Wachstum über den bisherigen Höchststand hinaus. Der aktuelle Wert für 2026 liegt bei rund 12.200 kWh pro Person und damit um 25 kWh beziehungsweise etwa 0,2 % unter dem Rekord von 2024. Erfreulich ist hingegen der neue Höchststand bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung: Sie erreicht 455 kWh pro Person, nach dem bisherigen Rekord von 420 kWh im Jahr 2025. Das entspricht einem Zuwachs von 35 kWh oder gut 8 %. Dieser Fortschritt ist willkommen, doch angesichts zusätzlicher Stromnachfrage durch Elektrifizierung und KI sollte Delaware seine saubere Stromerzeugung deutlich stärker ausbauen.

Vorschläge

Delaware sollte insbesondere Solar- und Kernenergie voranbringen und ergänzend geeignete Windprojekte entwickeln. Als regionale Vorbilder für Kernenergie bieten sich die benachbarten US-Bundesstaaten Pennsylvania, New Jersey und Maryland an: Dort liefert sie rund 31 %, 33 % beziehungsweise 22 % der jeweiligen Stromerzeugung. Delaware könnte daraus für eigene Kernenergieprojekte und gemeinsame regionale Vorhaben lernen. Beim Solarstrom zeigen die US-Bundesstaaten Maine mit 18 % und Kalifornien mit 31 %, wie viel größere Beiträge möglich sind. Mehr Solaranlagen auf Dächern, Parkplätzen und geeigneten Freiflächen wären konkrete Schritte. Für Windkraft bieten die Niederlande mit rund einem Viertel ihrer Stromerzeugung einen interessanten Vergleich für eine Küstenregion. Ein solcher Ausbau kohlenstoffarmer Stromquellen würde helfen, fossile Stromerzeugung und damit Klimabelastung und Luftverschmutzung zu verringern.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden historischen Angaben für 2024 bis 2026 zeigen bei Wind und Biokraftstoffen durchgehend keine Veränderung der Stromerzeugung gegenüber dem jeweiligen Vorjahr: Für beide Quellen werden in allen drei Jahren jeweils 0 TWh Veränderung ausgewiesen. Das bedeutet Stillstand in diesen Datenreihen, nicht zwangsläufig eine Erzeugung von null. Insbesondere der ausbleibende Zuwachs beim Windstrom ist angesichts des Bedarfs an zusätzlichem sauberem Strom enttäuschend. Zur Entwicklung von Solar- und Kernenergie enthält diese historische Aufstellung keine Angaben; eine vollständige Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung lässt sich daraus daher nicht ableiten.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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