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Fossile Stromerzeugung wuchs im Oktober 2025 stärker als CO₂-arme – Festlandchina trieb den Anstieg an

Im Oktober 2025 stieg die gesamte Stromerzeugung in den erfassten Regionen, die 58 % der weltweiten Stromerzeugung abdecken, um etwa +110,4 TWh. Die CO₂-arme Stromerzeugung nahm um etwa +52,1 TWh zu, während die fossile Stromerzeugung um etwa +62,5 TWh stieg. Damit fiel das Wachstum der fossilen Stromerzeugung im jüngsten Berichtsmonat stärker aus als das der CO₂-armen Stromerzeugung.

Länder mit dem stärksten Wachstum

In Festlandchina stieg die gesamte Stromerzeugung im Oktober um etwa +102,3 TWh. Das entspricht rund 93 % des Nettoanstiegs von +110,4 TWh in allen erfassten Regionen. Den zweitgrößten Beitrag leisteten die Vereinigten Staaten mit etwa +7,2 TWh. Unter den weiteren Ländern mit Oktoberdaten verzeichneten Frankreich (+1,1 TWh), Polen (+0,74 TWh) und Deutschland (+0,67 TWh) die größten Zuwächse. Die stärksten Rückgänge gab es in Schweden (etwa −0,94 TWh), Italien (etwa −0,88 TWh) und Österreich (etwa −0,68 TWh).

In Festlandchina verteilte sich der kräftige Anstieg im Oktober auf CO₂-arme Stromerzeugung (+48,1 TWh) und fossile Stromerzeugung (+54,3 TWh). Solarstrom trug am meisten zum CO₂-armen Zuwachs bei (+43,8 TWh), und die Wasserkraft legte wieder kräftig zu (+31,3 TWh). Die Kernenergie steuerte etwa +2,0 TWh bei; die Windstromerzeugung lag hingegen um etwa −11,7 TWh niedriger.

Diese Veränderungen beziehen sich auf den Vergleich zwischen Oktober 2025 und Oktober 2024. Da die erfassten Regionen 58 % der weltweiten Stromerzeugung abdecken, lassen sich daraus die Richtung und die groben Muster der Entwicklung erkennen – insbesondere, weil große Stromsysteme wie Festlandchina und die Vereinigten Staaten enthalten sind. Die genauen weltweiten Gesamtwerte können sich jedoch noch ändern, sobald weitere Daten vorliegen. In den gemeldeten Oktoberdaten wuchs die fossile Stromerzeugung schneller als die CO₂-arme. Das zeigt, dass fossile Quellen in den erfassten Regionen einen größeren Anteil des zusätzlichen Strombedarfs dieses Monats deckten.

Welche Stromquellen sich im Oktober am stärksten veränderten

In allen Regionen mit Oktoberdaten wurde das Wachstum der CO₂-armen Stromerzeugung vor allem durch Solarstrom (+50,3 TWh) und Wasserkraft (+20,6 TWh) getragen. Die Kernenergie legte um etwa +2,4 TWh zu. Die Windstromerzeugung ging insgesamt leicht zurück (um etwa −4,1 TWh), obwohl sie in einigen Ländern zunahm. Der Rückgang in Festlandchina war jedoch groß genug, um den Gesamtwert nach unten zu ziehen.

Einordnung in die bisherige Jahresentwicklung

Über die bislang gemeldeten Monate des Jahres 2025 hinweg lag der durchschnittliche monatliche Zuwachs der gesamten Stromerzeugung in den erfassten Regionen bei etwa +92,5 TWh. Dabei nahm die CO₂-arme Stromerzeugung um etwa +82,7 TWh und die fossile Stromerzeugung um etwa +8,5 TWh zu.

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